> > > Bach-Archiv erhält historische Dokumente des Leipziger Thomanerchores
Donnerstag, 23. Mai 2019

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Älteste Handschrift stammt aus dem Jahr 1471

Bach-Archiv erhält historische Dokumente des Leipziger Thomanerchores

Leipzig, . Das Leipziger Bach-Archiv hat eine Reihe historischer Dokumente des Thomanerchors als Dauerleihgabe erhalten. Es handelt sich dabei sowohl um handschriftliche Papiere als auch um frühe Drucke. Das älteste Objekt der Leihgabe wird auf das Jahr 1471 datiert. Es handelt sich um Lehrmaterialien, Quittungsbücher, Unterschriften sowie Aufführungsmaterialien des Leipziger Chors. Das Bach-Archiv verwahrte künftig die musik- und kunstgeschichtlichen Dokumente und beginnt mit einer wissenschaftlichen Auswertung. Prof. Dr. Peter Wollny, Direktor des Bach-Archivs, verwies u.a. auf eine Untersuchung zum Umgang der Thomaskantoren des 19. und frühen 20. Jahrhunderts mit Bachs musikalischem Erbe. Dieser könnte mit den neuen Handschriften weiter erforscht werden.

Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Nach dem frühen Tod der Eltern wurde er musikalisch unterrichtet von seinem älteren Bruder Johann Christoph, einem Organisten. Mit 15 Jahren wurde Johann Sebastian Schüler des Michaelisklosters in Lüneburg. 1703 nahm er eine Stelle als Organist in Arnstadt an, vier Jahre später wurde er Organist im thüringischen Mühlhausen. 1723 wurde er als Nachfolger J. Kuhnaus zum Thomaskantor nach Leipzig berufen. Bis zu seinem Tode war er dort als Lehrer an der Schule St. Thomae und als Musikdirektor der Kirchen tätig. Bachs kompositorisches Schaffen umfasst Kirchenkantaten, Motetten und Passionen, darunter die Johannes- und die Matthäuspassion, außerdem Instrumentalwerke wie "Das musikalische Opfer", die "Brandenburgischen Konzerte", "Das Wohltemperierte Klavier" und "Die Kunst der Fuge". Johann Sebastian Bach starb am 28. Juli 1750 in Leipzig.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Johann Sebastian Bach

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