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Freitag, 24. Mai 2019

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Großes Festspielhaus Salzburg, © Andreas Praefcke

Großes Festspielhaus Salzburg, © Andreas Praefcke unter CC BY 3.0

90,5 Prozent Auslastung im großen Festspielhaus

Salzburger Osterfestspiele mit 18.800 Besuchern

Salzburg, . Die Salzburger Osterfestspiele sind mit einer positiven Bilanz zu Ende gegangen. Angaben des Veranstalters zufolge wurden insgesamt 18.800 Karten verkauft, was einer Auslastung von 90,5 Prozent entspricht. Im Mittelpunkt der diesjährigen Festspiele stand Richard Wagners Oper "Die Meistersinger von Nürnberg", deren Premiere ausverkauft war. Im Vorjahr hatte die Auslastung des Festivals bei 93 Prozent gelegen. "Das unverändert hohe Interesse und die Begeisterung des Festspielpublikums lässt uns […] schon jetzt mit großer Vorfreude auf die nächste Saison in Salzburg blicken", so Christian Thielemann, der Künstlerische Leiter der Festspiele. Aufgetreten waren in diesem Jahr neben der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter anderem der Chor des Bayerischen Rundfunks, ein Solistenquartett, ein Chor unter Christoph Eschenbach sowie Tobias Moretti als Rezitator. Darüber hinaus wurde Dirigent Mariss Jansons in diesem Jahr mit dem Herbert-von-Karajan-Preis ausgezeichnet (klassik.com berichtete).

Die Salzburger Osterfestspiele wurden 1967 von Herbert von Karajan gegründet, um den Berliner Philharmonikern in seiner österreichischen Heimatstadt eine Plattform als Opernorchester zu bieten. Die Leitung hatte Karajan bis zu seinem Tod im Jahr 1989 inne. Anschließend übernahmen Sir Georg Solti (1992/1993), Claudio Abbado (1994-2002) und Sir Simon Rattle (2003-2012) die künstlerische Leitung des Festivals. Nach einem Finanzskandal Ende 2009 wurden die Osterfestspiele neu organisiert, sie finden seit einigen Jahren mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann anstelle der Berliner Philharmoniker statt. Geschäftsführender Intendant des Festivals ist Peter Ruzicka. Für das kommende Jahr 2020 wurde die Verdi-Oper "Don Carlo" als Höhepunkt angekündigt.

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