> > > Herbert-von-Karajan-Preis 2019 an Dirigent Mariss Jansons
Sonntag, 21. April 2019

Mariss Jansons und Herbert von Karajan, © Mariss Jansons

Mariss Jansons und Herbert von Karajan, © Mariss Jansons

Preisverleihung bei den Osterfestspielen Salzburg

Herbert-von-Karajan-Preis 2019 an Dirigent Mariss Jansons

Salzburg, . Der Dirigent Mariss Jansons hat den jährlich bei den Osterfestspielen Salzburg verliehenen Herbert-von-Karajan-Preis erhalten. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde dem lettischen Musiker im Rahmen eines Konzertes am vergangenen Wochenende überreicht. Jansons trat schon im Jahr 1969 bei den Festspielen auf, Karajan selbst traf er im Jahr zuvor das erste Mal persönlich.

Jansons wurde am 14. Januar 1943 in Riga, Lettland, geboren. Er studierte Violine, Klavier und Dirigieren am Leningrader Konservatorium und setzte sein Studium ab 1969 in Österreich fort, unter anderem bei Herbert von Karajan. 1973 wurde er zum stellvertretenden Dirigenten der Leningrader Philharmoniker ernannt. Von 1979 bis 2000 leitete Jansons das Osloer Symphonieorchester. Weitere Engagements führten Jansons zum London Philharmonic Orchestra und zum Pittsburgh Symphony Orchestra. Seit 2003 ist er als Chefdirigent beim Chor und Symphonieorchester des öffentlich-rechtlichen Senders Bayerischer Rundfunk (BR) verpflichtet, 2006 leitete er erstmals das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker. Mariss Jansons kann auf zahlreiche Auszeichnungen zurückblicken, darunter den Grammy in der Kategorie "Beste Orchesterleitung" 2006 und ebenfalls 2006 den "Drei-Sterne-Orden", die höchste Auszeichnung der Republik Lettland. Zudem wurde er mit der Goldmedaille der Royal Philharmonic Society ausgezeichnet und ist Commandeur des Arts et des Lettres.

Der Herbert-von-Karajan-Preis wurde von dessen Witwe Eliette von Karajan anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Osterfestspiele Salzburg gestiftet. Er wird Musikern für herausragende künstlerische Leistungen verliehen, wobei auch Nachwuchskünstler miteinbezogen werden. Der Pianist Daniil Trifonov und die Cellistin Sol Gabetta waren die Preisträger der vergangenen Jahre.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Mariss Jansons
Portrait Sol Gabetta

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Pianist Jörg Demus gestorben
Musiker wurde 90 Jahre alt (18.04.2019) Weiter...

Russischer Theaterpreis für Regisseur Kirill Serebrennikow
Goldene Maske für Kleine Tragödien (18.04.2019) Weiter...

Staatsorchester Mainz für bestes Konzertprogramm der Saison ausgezeichnet
Preis des Deutschen Musikverleger-Verbandes wird Ende April überreicht (17.04.2019) Weiter...

GEMA Umsatz wieder mehr als 1 Milliarde Euro
Komponistenvereinigung schüttet 860 Millionen Euro an seine Mitglieder aus (17.04.2019) Weiter...

Goldene Pontifikatsmedaille für Komponist Ennio Morricone
Ehrung für sein Lebenswerk (16.04.2019) Weiter...

Wiedereröffnung der Tonhalle Zürich muss verschoben werden
Mehrkosten von fast vier Millionen Schweizer Franken (16.04.2019) Weiter...

Herbert-von-Karajan-Preis 2019 an Dirigent Mariss Jansons
Preisverleihung bei den Osterfestspielen Salzburg (16.04.2019) Weiter...

Rachmaninov International Award für Dirigent Alexander Sladkovsky
Jury ehrt Dirigenten für sein Festival (15.04.2019) Weiter...

Heidelberger Frühling mit positiver Bilanz
47.700 Besucher bei der 23. Ausgabe des Musikfestivals (15.04.2019) Weiter...

Ausgezeichnet: Pianistin Ragna Schirmer erhält Robert-Schumann-Preis 2019
Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro (15.04.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (4/2019) herunterladen (1559 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Johann Sebastian Bach: Partita 1 B-Dur BWV 825 - Gigue

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich