> > > Wiedereröffnung der Tonhalle Zürich muss verschoben werden
Montag, 20. Mai 2019

Ausweichspielstätte Maag, © Hannes Henz

Ausweichspielstätte Maag, © Hannes Henz

Mehrkosten von fast vier Millionen Schweizer Franken

Wiedereröffnung der Tonhalle Zürich muss verschoben werden

Zürich, . Der Termin zur Wiedereröffnung der Tonhalle Zürich und des Kongresshauses hat sich zur Halbzeit der Sanierungsarbeiten um mindestens ein halbes Jahr verschoben. Grund für die spätere Eröffnung im März 2021 sind eine schlechtere Bausubstanz als ursprünglich angenommen, Planungsunschärfen sowie Zielkonflikte. Darüber hinaus sollen weitere "Optimierunsmaßnahmen" durchgeführt werden wie zusätzliche Hubpodien, der Ersatz des Parketts und der Einbau von Kommunikationstechnik. Dadurch wird ein zusätzlicher Kredit in Höhe von 9,4 Millionen Schweizer Franken (etwa 8,28 Millionen Euro) benötigt. Der Tonhalle entstehen Intendantin Illona Schmiel zufolge durch Mindereinnahmen und Mehrausgaben in dem längeren Zeitraum Kosten in Höhe von 3,7 Millionen Franken. Über die Erhöhung des Kredites entscheidet der Gemeinderat.

Die Zürcher Tonhalle wurde 1893-1895 von Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer erbaut. Der große und der kleine Saal der Tonhalle wurden 1937-1939 in das neue Kongresshaus integriert. Da das Kongresshaus zur Schweizerischen Landesausstellung 1939 fertig sein sollte, wurde es aus Zeitmangel als Mantelbau um die beiden Tonhallen-Säle herum ausgeführt. Diese Entscheidung war seinerzeit hoch umstritten. Die Tonhalle gilt bis heute als ein Saal mit glänzender Akustik.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Tonhalle-Orchester Zürich

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