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Mittwoch, 19. Juni 2019

Tateo Nakajima für Planung ausgewählt

Akustiker für Münchner Konzertsaal gefunden

München, . Einer Mitteilung des bayerischen Bauministeriums zufolge ist Tateo Nakajima als Akustiker für das neue Münchner Konzerthaus ausgewählt worden. Die Entscheidung für den Kanadier und sein Büro Arup aus London und Berlin fiel nach einem internationalen Wettbewerb. Die Festlegung auf Nakajima leite die nächste Planungsphase ein, so Bauminister Hans Reichhart (CSU). Im neuen Konzerthaus sollen in Zusammenarbeit mit den Architekten Cukrowicz Neubaur drei Säle entstehen, die besonders auf symphonische Konzerte ausgelegt sind. Dennoch soll die Akustik auch für Solisten, kleinere Ensembles und Formate wie Jazz geeignet sein. Kunstminister Bernd Sibler (CSU) fügte hinzu: "Der Klang bildet die Seele eines Konzerthauses, er macht das Haus unverwechselbar. Das wollen wir auch für unser Konzerthaus erreichen." Erste Entwürfe sollen im kommenden Jahr vorliegen.

Im Herbst 2015 hatte die bayerische Staatsregierung den Entschluss gefasst, einen neuen Konzertsaal im sogenannten Werksviertel in München zu errichten. Dem Beschluss war eine kontrovers geführte Debatte vorausgegangen, die mittlerweile Jahrzehnte zurückreicht. Die Kosten für das neue Konzerthaus, das als feste Spielstätte des BR-Symphonieorchesters dienen soll, werden auf mindestens 300 Millionen Euro geschätzt. Der große Saal des neu entstehenden Konzerthauses soll 1.800 Besucher fassen, im kleineren Saal sollen nach jetziger Planung 600 Zuschauer Platz finden. Zudem ist für die Musikhochschule ein sogenanntes Projektlabor mit 200 Plätzen geplant, das für Aufführungen innovativer Projekte und Formate dienen soll.

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