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Mittwoch, 19. Juni 2019

Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert

Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis für Irene Quero

Berlin, . Die spanische Komponistin Irene Galindo Quero erhält den Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis. Die Auszeichnung wird von der Musikakademie Rheinsberg in Kooperation mit der Berliner Kulturverwaltung verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Gewürdigt werden soll das bisherige Werk des Preisträgers, außerdem soll mit dem Preisgeld das künftige künstlerische Schaffen unterstützt werden. Weitere 4.000 Euro stehen für einen Arbeitsaufenthalt in der Musikakademie zur Verfügung. Zusätzlich zu einer Aufnahme sollen Uraufführungen in Rheinsberg und Berlin geplant werden.

Irene Galindo Quero wurde 1985 im spanischen Granada geboren. Von 2003 bis 2007 studierte sie bei Pedro Guajardo Komposition am Conservatorio Superior Granada. Das Studium setzte sie über ein Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Musikhochschule Freiburg bei Cornelius Schwehr und Mathias Spahlinger fort. Ihren Abschluss erhielt sie 2014 an der Hochschule für Musik und Theater in Köln bei Johannes Schöllhorn. Neben dem Studium besuchte sie zahlreiche Workshops, seit 2014 unterrichtet sie selbst an der Musikhochschule im spanischen Saragossa. Ihre Werke sind von Literatur, Sprachwissenschaften und Wahrnehmungstheorien geprägt. Außerdem ist die Musikerin im Bereich Film und Installation tätig. Aufgeführt wurden ihre Stücke unter anderem vom Ensemble Surplus oder dem Aleph Gitarrenquartett.

Der Berlin-Rheinsberger-Kompositionspreis wird jährlich vergeben. Preisträger waren in der Vergangenheit u.a. Olga Rayeva, Yonghee Kim, Clara Iannotta, Milica Djordjevic, Hanna Eiermacher und Naomi Pinnock. Mit dem Kompositionspreis wird das Werk einer Komponistin in der Mitte ihrer Karriere ausgezeichnet. Der Findungskommission gehörten in diesem Jahr Neo Hülcker, Bettina Junge, Stefan Prins und Stefan Streich an.

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