> > > Wiener Filmmusik Preis 2019 für Pablo Anson
Mittwoch, 19. Juni 2019

Auszeichnung des Österreichischen Komponistenbundes ist mit 7.000 Euro dotiert

Wiener Filmmusik Preis 2019 für Pablo Anson

Wien, . Der spanische Komponist Pablo Anson hat den Wiener Filmmusik Preis erhalten. Die mit 7.000 Euro dotierte Auszeichnung prämiere vor allem Ansons Neuvertonung einer Sequenz aus der Romanverfilmung "Der Trafikant" von Nikolaus Leytner, so die Jury. Seine Musik passe stets zum Bild und füge zusätzliche Stimmungs- und Inhaltsebenen hinzu. Neben Anson wurden Levente Kovacs und Elias Rauchenberger mit einem zweiten und dritten Preis ausgezeichnet.

Pablo Anson wurde in Saragossa in Spanien geboren, wo er elf Jahre lang Klavierunterricht nahm. Seit 2010 vertont er Filme, Dokumentationen und Werbung, wofür er in Wien inzwischen ein eigenes Studio hat. Zurzeit studiert er Medienkomposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, davor studierte er dort Komposition. 2012 wurde er Dirigent des Kammerchores "Chorus Discantus". Beim Wiener Festival Freitagsrunde wurde seine Musik für den Kurzfilm "Die Bettlertrommel" von Sandra Richter mit einem Preis bedacht. Außerdem war Anson mehrfach als bester Komponist beim Sydney Film School Festival nominiert. Als Filmkomponist lernte er bei Danny Elfman, Alexandre Desplat und Richard Bellis.

Der Wiener Filmmusik Preis wird vom Österreichischen Komponistenbund seit 2009 jährlich vergeben. Bewerben können sich bei der Ausschreibung Komponisten unter 40 Jahren. Ziel ist es so, junge Talente zu erreichen und zu fördern. Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert. Gestiftet wird die Auszeichnung von den Filmfonds Wien und der Stadt Wien. In den vergangenen Jahren wurden Daniel Stadler, Adam Liptak und Andreas Rautner ausgezeichnet.

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