> > > Wiener Staatsoper feiert 1.000. Aufführung des Rosenkavalier
Donnerstag, 27. Juni 2019

1 / 3 >

Wiener Staatsoper, © Manuela Bachmann

Wiener Staatsoper, © Manuela Bachmann

381. Inszenierung nach Otto Schenk stellt Jubiläum dar

Wiener Staatsoper feiert 1.000. Aufführung des Rosenkavalier

Wien, . Richard Strauss‘ "Rosenkavalier" feiert in dieser Woche seine 1000. Aufführung an der Wiener Staatsoper. Gleichzeitig handelt sich dabei um die 381. Aufführung der Inszenierung von Otto Schenk aus dem Jahr 1968. Das Unter dem Dirigat von Adam Fischer übernimmt Adrianne Pieczonka die Rolle der Marschallin, Octavian wird von Stephanie Houtzeel verkörpert. Bereits am Vortag wird an der Staatsoper gefeiert: Gemeinsam mit der Nationalbibliothek (ÖNB) und einer privaten Stiftung wird die autographe Partitur des Stückes aus dem ÖNB-Bestand ausgestellt.

"Der Rosenkavalier. Komödie für Musik" ist eine Oper von Richard Strauss. Das Libretto stammt von Hugo von Hofmannsthal. Seine Uraufführung feierte das Werk am 26. Januar 1911 in Dresden. Die Oper handelt von Octavian, der sich in Sophie verliebt, als er die Ankunft ihres Bräutigams ankündigen soll. Die Hochzeit kann am Ende mithilfe einer Verkleidung verhindert werden.

Die Wiener Staatsoper wurde am 25. Mai 1869 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth eröffnet. Unter den ersten Direktoren waren Franz von Dingelstedt, Johann Herbeck, Franz Jauner und Wilhelm Jahn. Einen ersten Höhepunkt erlebte die Wiener Oper unter dem Direktor Gustav Mahler, der das veraltete Aufführungssystem erneuerte, Präzision und Ensemblegeist stärkte und auch bildende Künstler für die neue Bühnenästhetik heranzog. Am 12. März 1945 wurde das Haus am Ring durch Bombentreffer weitgehend zerstört, doch bereits am 1. Mai 1945 wurden die Vorstellungen in der Volksoper und dem Theater an der Wien fortgesetzt. Die Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper fand mit neuem Zuschauerraum und modernisierter Technik am 5. November 1955 statt. Heute gilt die Wiener Staatsoper als eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt. Direktor ist Dominique Meyer; er wird 2020 abgelöst von Bogdan Ročić.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Dirigent Mariss Jansons muss Konzerte absagen
Yannick Nezet-Seguin dirigiert die Konzerte in London und Salzburg (26.06.2019) Weiter...

Sanierung der Kölner Bühnen verzögert sich
Wiedereröffnung erst für 2023 geplant (26.06.2019) Weiter...

Tabea Zimmermann neues Ehrenmitglied im Verein Beethoven-Haus Bonn
Ehrung für Engagement für die Einrichtung (26.06.2019) Weiter...

Österreichischer Musiktheaterpreis vergeben
Oper Graz und Tiroler Landestheater mit je drei Preisen geehrt (25.06.2019) Weiter...

Komponist Iván Eröd verstorben
Musiker wurde 83 Jahre alt (25.06.2019) Weiter...

Sebastian Heindl gewinnt weltweit höchstdotierten Orgel-Wettbewerb
Preisgelder in Höhe von 42.000 US-Dollar für Leipziger Student (25.06.2019) Weiter...

Bachfest Leipzig 2019 mit positiver Bilanz
73.000 Besucher bei 158 Veranstaltungen (24.06.2019) Weiter...

Pianist Aurel Dawidiuk gewinnt Hamburger Tonali-Wettbewerb
Preisgelder in Höhe von 14.000 Euro für den Sieger (24.06.2019) Weiter...

Ex-Intendant der Staatsoperette Dresden gestorben
Fritz Wendrich wurde 84 Jahre alt (24.06.2019) Weiter...

Sängerin Cecilia Bartoli sagt Auftritte in Mailand ab
Mezzosopranistin will den in Ungnade gefallenen Intendanten Pereira unterstützen (24.06.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (6/2019) herunterladen (3061 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Friedrich Gernsheim: String Quartet No. 1 op. 25 in C minor - Rondo all'Ongarese.

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich