> > > Ensemble Le Jonc Fleuri gewinnt Telemann-Wettbewerb
Mittwoch, 26. Juni 2019

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Preisträger und Jury 2019, © Ronny Hartmann

Preisträger und Jury 2019, © Ronny Hartmann

1. Preis ist mit 7.500 Euro dotiert

Ensemble Le Jonc Fleuri gewinnt Telemann-Wettbewerb

Magdeburg, . Das Ensemble Le Jonc Fleuri hat den ersten Preis des Telemann-Wettbewerbs in Magdeburg gewonnen. Neben 7.500 Euro Preisgeld erhielten die vier Musiker Konzertverpflichtungen beim kommenden Bachfest in Leipzig und bei den Magdeburger Telemann-Festtagen 2020. Auch den Publikumspreis konnte Quartett für sich gewinnen. Während der 2. Preis des Wettbewerbs nicht vergeben wurde, ging der 3. Preis an das Keyra Ensemble aus Süddeutschland. Die Formation erhielt zusätzlich auch den Urtext-Preis zuerkannt. Bei diesem 10. Telemann-Wettbewerb wurden außerdem erstmals Sonderpreise für herausragende Leistungen beim Generalbass- und Cembalo-obligato-Spiel verliehen. Der 2. Preis ging dabei an Tung Han Hu von Le Jonc Fleuri, den 3. Preis erhielt Hwa-jeong Lee vom Ensemble Postillon. Barthold Kuijken, Vorsitzender der Wettbewerbsjury, zog ein positives Fazit des diesjährigen Wettbewerbs: "Ich freue mich sehr, wie sich die jungen Interpreten für Telemanns Musik begeistern und der Herausforderung stellen, sich einer Fachjury, den Kollegen und dem Publikum zu präsentieren - das ist vielversprechend für die Zukunft der Telemannpflege und der Barockmusik überhaupt."

Aus Südkorea, Japan und Taiwan stammen die Mitglieder des erst Anfang 2019 in Berlin gegründeten Ensembles Le Jonc Fleuri. Der französische Name ‚Le Jonc Fleuri’ bedeutet hier so viel wie ‚blühende Musik‘. Ausgebildet wurden die Musiker an verschiedenen internationalen Hochschulen mit Schwerpunkt ‚Historische Aufführungspraxis’. Geigerin Kaori Kobayashi war Mitglied des Jungen Stuttgarter Bachensembles unter Helmut Rilling und Hans-Christoph Rademann und studiert seit 2016 Barockgeige bei Irmgard Huntgeburth in Berlin. Tung Han Hu studiert seit 2017 an der UdK Berlin Cembalo bei Mitzi Meyerson. Flötistin Yu Ma wurde in Taiwan ausgebildet, aktuell studiert sie bei Christoph Huntgeburth an der UdK Berlin. Cellist Hyngun Cho, der u.a. in Berlin und Barcelona ausgebildet wurde und derzeit ein Studium an der Hochschule für Musik in Genf absolviert, errang bereits 2013 mit dem Ensemble „Matis“ den 2. Preis beim Internationalen Telemann-Wettbewerb.

Der Telemann-Wettbewerb wird seit 2001 alle zwei Jahre zu Ehren des Komponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767) ausgetragen. Die von den Wettbewerbern ausgesuchten Stücke müssen entweder von Telemann oder von einem seiner Zeitgenossen stammen. Der Wettbewerb findet im jährlichen Wechsel mit den Magdeburger Telemann-Festtagen statt. 2019 traten fünf Kammermusikensembles gegeneinander an. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Barthold Kuijken bestand aus Prof. Chiara Banchini, Prof. Ewald Demeyere, Carin von Heerden, Eva Maria Pollerus, Rebeka Rusó und Michael Schneider.

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