> > > Staatstheater Augsburg: Renovierung des Großen Hauses beginnt
Sonntag, 21. April 2019

Erste Arbeitsphase soll 2023 beendet sein

Staatstheater Augsburg: Renovierung des Großen Hauses beginnt

Augsburg, . In Augsburg beginnt in dieser Woche Woche die Renovierung des Großen Hauses. Zusätzlich sollen dabei ein Technikkeller und ein Probengebäude entstehen. Darüber hinaus sollen bei den anstehenden Arbeiten die statische Sicherheit des Bühnenturms und der Deckenkonstruktionen sowie der Brandschutz verbessert werden. Während der Bauarbeiten finden die Veranstaltungen auf der „neuen brechtbühne“ und das Haus im martini-Park statt. Der erste Arbeitsabschnitt soll bis 2023/24 abgeschlossen sein. Gemeinsam mit dem zweiten Abschnitt sollen die Renovierungsarbeiten ca. 186,3 Millionen Euro kosten; 50 Prozent des Betrages werden vom Freistaat Bayern übernommen.

Im zweiten Abschnitt der Bauarbeiten folgen ein Neubau hinter dem Großen Haus, der Orchesterprobensaal, eine Multifunktionsbühne und die Renovierungen am Gesamtareal. Zusätzlich ist eine Neugestaltung des Foyers geplant. Dem Stadtrat zufolge soll außerdem eine Lösung für die Nutzung der Freiflächen und den Gastronomiebetrieb im ersten Stock gefunden werden. Außerdem sollen Probebereiche, Werkstätten, Lagerräume und der Verwaltungsbereich neu geplant werden.

Der Mehrspartenbetrieb mit Musiktheater, Schauspiel und Ballett verfügt neben dem "Großen Haus" über die Spielstätten "Brechtbühne" und "Freilichtbühne", dazu kam ab Ende April 2003 der "Hoffmann-Keller". Das Philharmonische Orchester richtet seine reguläre Konzertreihe in der Kongresshalle aus. Seit Mitte 2016 ist das Theater Augsburg wegen anstehender Sanierungsarbeiten, Brandschutzmängeln und schimmeliger Wände geschlossen, die Ensembles spielen zurzeit in wechselnden Ausweichspielstätten. Aktueller Intendant des Theaters ist André Bücker, seit 2018 wird das Theater Augsburg als Staatstheater geführt.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Pianist Jörg Demus gestorben
Musiker wurde 90 Jahre alt (18.04.2019) Weiter...

Russischer Theaterpreis für Regisseur Kirill Serebrennikow
Goldene Maske für Kleine Tragödien (18.04.2019) Weiter...

Staatsorchester Mainz für bestes Konzertprogramm der Saison ausgezeichnet
Preis des Deutschen Musikverleger-Verbandes wird Ende April überreicht (17.04.2019) Weiter...

GEMA Umsatz wieder mehr als 1 Milliarde Euro
Komponistenvereinigung schüttet 860 Millionen Euro an seine Mitglieder aus (17.04.2019) Weiter...

Goldene Pontifikatsmedaille für Komponist Ennio Morricone
Ehrung für sein Lebenswerk (16.04.2019) Weiter...

Wiedereröffnung der Tonhalle Zürich muss verschoben werden
Mehrkosten von fast vier Millionen Schweizer Franken (16.04.2019) Weiter...

Herbert-von-Karajan-Preis 2019 an Dirigent Mariss Jansons
Preisverleihung bei den Osterfestspielen Salzburg (16.04.2019) Weiter...

Rachmaninov International Award für Dirigent Alexander Sladkovsky
Jury ehrt Dirigenten für sein Festival (15.04.2019) Weiter...

Heidelberger Frühling mit positiver Bilanz
47.700 Besucher bei der 23. Ausgabe des Musikfestivals (15.04.2019) Weiter...

Ausgezeichnet: Pianistin Ragna Schirmer erhält Robert-Schumann-Preis 2019
Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro (15.04.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (4/2019) herunterladen (1559 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Karl Weigl: Cello Sonata - Allegro ma non troppo

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

 4442 im Portrait Musik ohne Grenzen
Programme abseits der Konventionen beim Festival Printemps des Arts de Monte-Carlo

weiter...
Alle Interviews...


Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich