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Sonntag, 21. April 2019

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Wolfgang Rihm, © Universal Edition Eric Marinitsch

Wolfgang Rihm, © Universal Edition Eric Marinitsch

GEMA zeichnet 17 Komponisten und Textdichter aus

Deutscher Musikautorenpreis für Komponist Wolfgang Rihm

München, . Komponist Wolfgang Rihm ist für sein Lebenswerk von der GEMA mit dem diesjährigen Deutschen Musikautorenpreis geehrt worden. Mit einem Werk von über 500 Kompositionen ist er der meistgespielte deutsche Komponist der Gegenwart. "Wolfgang Rihm ist das ‚l'enfant terrible de son siècle‘ im besten Sinne des Wortes", resümierte die Jury des Deutschen Musikautorenpreises. "Er hat es geschafft, mit seinen Kompositionen eine eigene Sprache zu finden in einer Welt, die so immens ist, wie die heutige."

Wolfgang Rihm wurde 1952 in Karlsruhe geboren und absolvierte seine Ausbildung an der dortigen Musikhochschule. Zu seinen Lehrern gehörte neben Eugen Velte auch Wolfgang Fortner und Karlheinz Stockhausen. Weitere Studien in Freiburg umfassten Komposition bei Klaus Huber sowie Musikwissenschaft bei Hans Heinrich Eggebrecht. Rihms umfangreiches Oeuvre besteht aus zahlreichen Kompositionen für Musiktheater sowie einer Reihe von Orchesterstücken und Vokal- und Kammermusik. Rihm gilt als einer der produktivsten Komponisten unserer Zeit. Daneben ist er als Musikschriftsteller und Essayist hervorgetreten und äußert sich als kritische Stimme zu kulturpolitischen Themen. Er ist Professor für Komposition an der Musikhochschule Karlsruhe und wurde in der Vergangenheit bereits mit zahlreichen Ehrungen versehen, darunter dem Ernst von Siemens Musikpreis (2003), dem Großen Bundesverdienstkreuz (2011) sowie dem Robert Schumann-Preis (2014).

Der Deutsche Musikautorenpreis wird seit 2009 von der GEMA verliehen, Ziel ist die Auszeichnung herausragender Textdichter und Komponisten. Der Preis wurde in diesem Jahr an insgesamt 17 Komponisten und Textdichter vergeben und ist bis auf die Nachwuchskategorie, deren Gewinner 10.000 Euro erhält, undotiert. Die Fachjury besteht aus Komponisten und Textdichtern aller Musikrichtungen, für den Nachwuchs-Förderpreis und den Ehrenpreis für das Lebenswerk können jedoch auch Mitglieder der Verwertungsgesellschaft selbst Vorschläge einreichen.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Wolfgang Rihm

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