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Freitag, 19. April 2019

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Staatstheater Stuttgart, © Schlaier

Staatstheater Stuttgart, © Schlaier unter CC BY-SA 3.0

CDU will Alternativen zur geplanten Sanierung prüfen lassen

Staatsoper Stuttgart: Weitere Fraktion offen für Neubau

Stuttgart, . In der Stuttgarter Diskussion um das zu sanierende Opernhaus zeigt sich nun auch die CDU-Fraktion offen für einen Neubau. Demnach soll erneut geprüft werden, ob eine neue Spielstätte für Oper und Ballett sinnvoller wäre, als das alte Gebäude zu reparieren. Fraktionschef Alexander Kotz schlug außerdem vor, die neue Oper auf dem Stuttgart-21-Areal zu bauen. Eine kostengünstige Sanierung hätte trotzdem noch Priorität. Vor der CDU hatten SPD, Freie Wähler, FDP und die Stadtisten Anträge gegen die teure Sanierung eingereicht.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) hält hingegen an der Sanierung fest und erklärte, man habe lange an der Sanierung des über 100 Jahre alten Littmann.Baus gearbeitet. Der Umschwung der CDU-Fraktion im Rathaus verwundere ihn, ebenso wie Kotz‘ Vorschlag. Auf frei werdende Gleisflächen des neuen unterirdischen Hauptbahnhofs zu warten, berge aus seiner Sicht "unkalkulierbare zeitliche Risiken".

Das Opernhaus Stuttgart wurde 1912 nach Max Littmann fertiggestellt und verfügt über 1.400 Sitzplätze, was es zum größten Dreispartentheater Europas macht. Seit seiner Entstehung wurde es nur 1983 renoviert. Generalmusikdirektor ist Cornelius Meister, Viktor Schoner ist Intendant. Die auf fünf Jahre angelegte Sanierung wird auf Kosten von mehreren hundert Millionen Euro geschätzt. Neben den Unklarheiten über einen Neubar steht noch keine Interimsstätte fest.

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