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Sonntag, 18. August 2019

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Hauptperspektive (Entwurf), © RKW, Visualisierung: Anton Kolev

Hauptperspektive (Entwurf), © RKW, Visualisierung: Anton Kolev

Architekten legen selbstständig Projektvorschläge vor

Oper Düsseldorf: Sydney als Vorbild für Neubau?

Düsseldorf, . Nachdem die Kostenprognosen für die notwendige Sanierung der Düsseldorfer Oper vorliegen, haben mehrere regionale Architekturbüros Entwürfe für einen etwaigen Neubau vorgelegt. Eine Sanierung würde inklusive möglicher Preissteigungen über die nächsten 25 Jahre schätzungsweise 100 Millionen Euro Kosten verusachen. Repariert werden müssen Fassade, Dach, Technik und Rohre.

Nach Meyer Architekten, der Projektschmiede und HPP hat nun das Büro RKW eine ambitionierte Idee für einen Neubau vorgestellt. Das künftige Opernhaus soll demnach auf einer Landzunge an der Rheinuferpromenade neben dem Landtag liegen, die Kosten für das Projekt liegen geschätzt bei rund 280 Millionen Euro. Dem Geschäftsführenden Gesellschafter des Büros, Dieter Schmoll, zufolge, würde die Oper mit dem Entwurf ihrem Namen als "Deutsche Oper am Rhein" dann gerecht. Bei dem Entwurf handelt es sich um ein 40 Meter hohes hyperbolisch geformtes Gebäude mit Glaswand und Aluminium-Fassade. Der große Opernsaal soll 1.500 bis 2.500 Menschen Platz geben. Außerdem soll über der Oper ein Hotel verfügen.

Modell standen für die Idee die modernen Opern- und Konzerthäuser in Sydney, Hamburg, Kopenhagen, Reykjavik und Oslo. Ebenso wie diese Neubauten solle die Düsseldorfer Oper zum "Stolz der Bürgerschaft" werden. Auch soll mit der Architektur das Interesse der jüngeren Zuschauer geweckt werden. Am Standort der alten Oper sollen den Architekten zufolge stattdessen ein Kulturforum und ein Museumscampus entstehen.

Die Deutsche Oper am Rhein ist ein Zusammenschluss der Städte Düsseldorf und Duisburg, die seit 1958 besteht. Die Kooperation geht auf das 1875 eröffnete Düsseldorfer Opernhaus zurück. 1887 wurde die Tonhalle in Duisburg eingeweiht und die erste Theatergemeinschaft mit der Nachbarstadt beschlossen. 1911 kam das neue Theater in Duisburg hinzu, 1921 eine kurzfristige Theatergemeinschaft mit Bochum, die 1935 endete.

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