> > > Rheingold-Preis für Bariton Johannes Martin Kränzle
Dienstag, 17. September 2019

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Bariton Johannes Kränzle, © Christian Palm

Bariton Johannes Kränzle, © Christian Palm

Auszeichnung ist undotiert

Rheingold-Preis für Bariton Johannes Martin Kränzle

Wiesbaden, . Der Richard-Wagner-Verband Frankfurt hat seinen Rheingold-Preis in diesem Jahr an den Sänger Johannes Martin Kränzle verliehen. Die Auszeichnung ist undotiert und wurde am vergangenen Wochenende bei einem Konzert überreicht. Mit ihr einher geht eine Ehrenmitgliedschaft im Verein für das ehemalige Ensemble-Mitglied der Frankfurter Oper. In der Vergangenheit wurden mit dem Preis bereits Sebastian Weigle (2010), Generalmusikdirektor der Oper Frankfurt sowie Bariton Terje Stensvold (2014) ausgezeichnet.

Johannes Martin Kränzle wurde 1962 in Augsburg geboren. Er studierte zunächst Violine bei Rudolf Koeckert und Musiktheaterregie. Dann absolvierte er eine Gesangsausbildung bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Am Theater Dortmund debütierte er 1987, 1991 wechselte er an die Niedersächsische Staatsoper Hannover. Von 1998 bis 2016 war er an der Oper Frankfurt engagiert. 2015 wurde ihm die Knochenmarkkrankheit MDS diagnostiziert, woraufhin er sich aus der Oper zurückzog. Nach einer Stammzellentransplantation nahm er seine Karriere wieder auf. Im Laufe dieser war er in zahlreichen internationalen Städten als Gastsänger zu sehen, darunter Berlin, Mailand, New York, Bayreuth, London und Paris. Neben seinen Engagements an Opern ist er auch als Lied- und Oratoriensänger zu erleben. Außerdem ist er seit 1992 Gastprofessor an verschiedenen brasilianischen Universitäten sowie an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. Die Zeitschrift Opernwelt ernannte ihn 2011 und 2018 nach Kritikerumfragen zum Sänger des Jahres. Er erhielt außerdem 2011 den Kölner Opernpreis.

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