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Mittwoch, 19. Juni 2019

Ab September sollen zwölf Nachwuchsmusiker unterrichtet werden

Wiener Philharmoniker rufen Orchesterakademie ins Leben

Wien, . Die Wiener Philharmoniker haben die Gründung einer eigenen Orchesterakademie bekannt gegeben. Ab September sollen zwölf junge Musiker zwischen 18 und 27 Jahren eine zweijährige Ausbildung beginnen. Pro Instrumentengruppe soll zunächst ein Musiker ausgebildet werden. Philharmoniker-Geschäftsführer Michael Bladerer erklärte, dass die Teilnehmer des Akademie-Programms sowohl Einzelunterricht, als auch Training für Probespiele im eigenen Orchester sowie bei anderen Klangkörpern erhalten würden. Auch Kammermusikkonzerte und Auftritte mit den Wiener Philharmonikern seien in Planung. Auch ein Orchesterpraktikum und Workshops mit Dirigenten werden den ausgewählten Musikern künftig geboten.

Mit ihrer Orchesterakademie wollen die Wiener Philharmoniker ihren eigenen Nachwuchs heranziehen, so Vorstand Daniel Froschauer. Dennoch sei ein Akademieabschluss keine Garantie für eine Aufnahme ins Staatsopernorchester und die Philharmoniker.

Die Wiener Philharmoniker gehören zu den führenden Orchestern der Welt. Seinen ersten Auftritt hatte das Orchester am 28. März 1842 unter der Leitung von Otto Nicolai, alle damaligen Musiker waren zugleich Mitglieder des Orchesters der k.k. Hofoper in Wien. In dem Orchester schlossen sich zum ersten Mal Berufsmusiker zu einem Konzertorchester zusammen. Am 15. Januar 1860 dirigierte Carl Eckert das erste Abonnementkonzert der Wiener Philharmoniker. Mit Hans Richter, der von 1883 bis 1898 die Leitung inne hatte, erlangte das Orchester hohes gesellschaftliches Ansehen. Seit ihrem Bestehen, arbeiteten die Philharmoniker mit vielen renommierten Dirigenten zusammen. Eine besonders lang anhaltende Zusammenarbeit bestand mit den späteren Ehrendirigenten Karl Böhm und Herbert von Karajan sowie mit dem Leonard Bernstein, der ab 1966 mit dem Orchester auftrat.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Carl Otto Nicolai

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