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Mittwoch, 20. März 2019

Siegerkomposition wird bei Opernfestival aufgeführt

Albin Fries gewinnt Bartók-Opernkompositionswettbewerb

Budapest, . Die Jury der Bartók Oper Composition Competetion "Key to the Future" hat den Österreicher Albin Fries zum Sieger gekürt. Der Komponist gewann den internationalen Wettbewerb in Budapest mit seiner Oper "Nora". Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert, außerdem wird die Siegerkomposition beim Opernfestival in Miskolc 2019 aufgeführt werden. Neben Fries hatten es Juraj Filas, Péter Androka und Valentin Dubovszkoj ins Finale geschafft. Den Juryvorsitz hatte der Komponist Péter Eötvös, hinzu kamen Gyula Fekete, Gergely Kesselyák, Marco Taralli und Vasily Barkhatov.

Albin Fries wurde am 18. Juni 1955 in Steyr in Österreich geboren. Er studierte Musikpädagogik sowie Klavier an der Wiener Musikhochschule. 1977 gewann er mit dem Österreichischen Jugend-Kompositionswettbewerb erste Aufmerksamkeit, vier Jahre später erhielt er den Talentförderungspreis für Musik des Landes Oberösterreich. Im Folgejahr lernte Fries bei Leonard Bernstein Komposition und studierte in New York an der Juilliard School weiter. Nach seiner Rückkehr nach Wien wurde er Korrepetitor und Studienleiter an der Staatsoper. Zusätzlich hatte er einen Posten als Dozent an der Universität für Musik und darstellende Kunst inne. Bei den Salzburger Festspielen arbeitete er außerdem als Assistent von Lorin Maazel. Noch in Wien legte er in den 80er Jahren eine Schaffenspause ein, die er 2005 mit ersten Kompositionen wieder brach. Seine Oper "Nora" enstand 2010/11. 2015 verlieh ihm der damalige österreichische Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) den Titel "Prof. h. c.". 2016 wurde er Träger mehrerer Preise beim Rachmaninow-Kompositionswettbewerb.

Der "Key to the Future"-Opernkompositionswettbewerb wird von den Veranstaltern des Bartók Plus-Opernfestivals ausgerufen. Der Sieger erhält 4.000 Euro Preisgeld und die Aufführung seines Werkes auf dem Festival. Verbliebene Finalisten erhalten 1.500 Euro.

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