> > > Oper Frankfurt: Bürger-Stiftung will Neubau finanziell unterstützen
Samstag, 19. Januar 2019

Oper Frankfurt, © Epizentrum

Oper Frankfurt, © Epizentrum unter CC BY-SA 3.0

Neuer Standort für Opernhaus ist in Planung

Oper Frankfurt: Bürger-Stiftung will Neubau finanziell unterstützen

Frankfurt, . Nachdem Intendant Bernd Loebe sowie die Belegschaft bereits ihren Wunsch nach einem Neubau des sanierungsbedürftigen Opernhauses bekundet hatten (klassik.com berichtete), soll nun eine "Bürgerstiftung Neue Oper Frankfurt" gegründet werden. Elf einflussreiche Bürger der Stadt wollen damit helfen, einen Neubau zu finanzieren. Zu den Initiatoren gehören u.a. der frühere hessischen Kulturminister Udo Corts, Ex-Planungsdezernent Martin Wentz und Museumsdirektor Volker Mosbrugger. Es wird davon ausgegangen, dass ein Neubau mindestens 240 Millionen Euro kosten wird. Mit 50 Millionen Euro aus Spenden und Zustiftungen sowie Darlehen für die Gebäude-Investition will die Stiftung das Projekt vorantreiben. Entgegen des Wunsches der Mitarbeiter soll die Oper allerdings einen neuen Standort bekommen. Am bisherigen Willy-Brandt-Platz soll dagegen ein neues Schauspielhaus entstehen.

Bis Ende März soll geprüft werden, ob eine Sanierung der momentanen Doppelanlage möglich wäre und welche Kosten dafür anfallen würden. Bisher waren für einen Neubau 900 Millionen Euro im Gespräch, die Kosten für einen Umbau dagegen sind unklar: Hierfür wurden bislang Schätzungen zwischen 150 und 800 Millionen Euro genannt.

Die Oper Frankfurt ging aus einem seit 1792 in Frankfurt bestehenden Opernensemble hervor und hat ihre Spielstätte am Willy-Brandt-Platz. Das Haus beschäftigt derzeit über 1.000 Arbeitnehmer und verfügt über 1.369 Sitzplätze. Nach einem Großbrand wurde 1991 die Bühne erneuert, vor wenigen Jahren wurde für die Werkstätten ein Anbau realisiert. Bernd Loebe ist seit sechzehn Jahren Intendant der Oper.

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