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Mittwoch, 20. März 2019

Oper Frankfurt, © Epizentrum

Oper Frankfurt, © Epizentrum unter CC BY-SA 3.0

Zersplitterung des Standorts wird abgelehnt

Oper Frankfurt: Bühnen-Mitarbeiter für Neubau

Frankfurt, . Seit einigen Jahren wird in Frankfurt am Main über Sanierung oder Neubau der Oper diskutiert. Nachdem Intendant Bernd Loebe sich bereits vor einigen Monaten für einen Neubau aussprach, liegen nun auch die Wünsche der Belegschaft vor: Die 1.100 Beschäftigten der Städtischen Bühnen in Frankfurt und die Gewerkschaften fordern geschlossen einen Neubau, am besten am bisherigen Standort am Willy-Brandt-Platz. Eine Sanierung bei laufendem Betrieb wurde als unzumutbar abgelehnt, ebenso eine Aufteilung der Bühnen in Häuser an verschiedenen Standorten. Zusätzlich sollen während der Erneuerung der Bühnen alle Arbeitsplätze erhalten werden.

Eine Tagung des Aufsichtsrates wird noch in dieser Woche stattfinden. Thema ist unter anderem die finanzielle Situation von Oper und Schauspiel, die sich in einem Sparprogramm befinden, sowie die Kosten für Neubau oder Sanierung. Ein Neubau läge Berechnungen zufolge bei 900 Millionen Euro, die Kosten für den Umbau sind unklar: So wurden bislang höchst unterschiedliche Zahlen zwischen 150 und 800 Millionen Euro genannt.

Die Oper Frankfurt ging aus einem seit 1792 in Frankfurt bestehenden Opernensemble hervor und hat ihre Spielstätte am Willy-Brandt-Platz. Das Haus beschäftigt derzeit über 1.000 Arbeitnehmer und verfügt über 1.369 Sitzplätze. Nach einem Großbrand wurde 1991 die Bühne erneuert, vor wenigen Jahren wurde für die Werkstätten ein Anbau realisiert. Bernd Loebe ist seit sechzehn Jahren Intendant der Oper.

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