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Sonntag, 26. Mai 2019

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Gasteig München (Visualisierung), © Henn GmbH

Gasteig München (Visualisierung), © Henn GmbH

Japaner bereits für Interimsspielstätte zuständig

Gasteig-Sanierung: Entscheidung für Akustiker Toyota

München, . Die Geschäftsführung und der Aufsichtsrat des Münchner Gasteigs haben sich für die Verbesserung der Akustik auf Yasuhisa Toyota verständigt. Demnach solle der japanische Akustiker für die Philharmonie, den Carl-Orff-Saal und den Kleinen Konzertsaal des Hauses ein neues Akustikkonzept entwickeln und dabei eng mit Architekt Gunter Henn zusammenarbeiten. Für die Interimsspielstätte des Gasteig-Kulturzentrums war Toyota bereits beauftragt worden. Dem Aufsichtsratvorsitzendem Josef Schmidt zufolge sei das Ergebnis eindeutig gewesen.

Yasuhisa Toyotas Büro Nagata Acoustics International war u.a. auch für die Akustik in der Hamburger Elbphilharmonie und der Philharmonie in Paris zuständig. Münchens Kulturreferent Hans-Georg Küppers urteilte: „Ich bin überzeugt, dass wir für unser Münchner Publikum ein Hörerlebnis bekommen, das die Stärken der Münchner Philharmoniker voll zur Entfaltung bringt.“

Das Kultur- und Bildungszentrum Gasteig wurde 1984/85 eröffnet. Auf einer Fläche von 23.000 Quadratmetern beherbergt es unter anderem die Philharmonie, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule. Täglich werden die Einrichtungen von mehreren tausend Menschen genutzt, die Veranstaltungen werden von 750.000 Gästen jährlich besucht. Die Baukosten betrugen ursprünglich 370 Millionen Mark. Anfang April hat der Münchner Stadtrat die Sanierung des Gasteigs beschlossen. Die Kosten werden auf rund 450 Millionen Euro geschätzt. Max Wagner, Geschäftsführer des Gasteig, erklärte das Team für die Sanierung nun für vollständig, sodass die Bauarbeiten voraussichtlich 2021 beginnen können.

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