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Mittwoch, 20. Februar 2019

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Preisträgerin Silke Leopold, © Händelhaus Halle

Preisträgerin Silke Leopold, © Händelhaus Halle

Festspiele Halle geben Preisträger und Programm für 2019 bekannt

Händel-Preis für Musikwissenschaftlerin Silke Leopold

Halle, . Der Händel-Preis Halle wird im kommenden Jahr an die Musikwissenschaftlerin Silke Leopold verliehen. Die Jury würdigt damit Leopolds Verdienste um die Erforschung von Händels Musik. Leopold habe sich intensiv mit Oratorien und Opern des Komponisten auseinandergesetzt, was "bahnbrechende Studien zur Barockmusik im europaweiten Maßstab" hervorbrachte, so die Jury.  Zusätzlich zum neuen Träger des Händel-Preises gab die Leitung der Händel-Festspiele auch das Programm des kommenden Festivals bekannt. Es steht 2019 unter dem Motto „Empfindsam, heroisch, erhaben - Händels Frauen“ und soll den Kontakt des Komponisten zu Adligen, Bürgerinnen und Künstlerinnen aufarbeiten. Von Mai bis Juni sind über 100 Veranstaltungen geplant, darunter deutsche Erstaufführungen zweier Opern.

Silke Leopold wurde 1948 in Hamburg geboren und studierte dort sowie in Rom Musikwissenschaft, Theaterwissenschaft, Literaturwissenschaft und Romanistik. Nach ihrer Promotion arbeitete sie drei Jahre als Forschungsstipendiatin im Deutschen Historischen Institut. Ab 1980 lehrte sie an der Technischen Universität Berlin, 1985-86 zusätzlich an der Harvard University und im Sommer 1988 an der Universität Regensburg. 1987 habilitierte sie sich in Berlin und war darauffolgend von 1991 bis 1996 als Ordinaria für Musikwissenschaft an der Universität in Paderborn und der Musikhochschule Detmold tätig. Von 1996 bis 2014 übte sie dieselbe Tätigkeit in Heidelberg aus, wo sie außerdem als Direktorin des Musikwissenschaftlichen Seminars tätig war. Sie ist Corresponding Member der American Musicological Society, Mitglied im Beirat des Deutschen Historischen Instituts in Rom, Mitglied in der Akademie für Mozartforschung der Stiftung Mozarteum Salzburg, Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften sowie Sprecherin der Kommission Musikwissenschaftliche Editionen der Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften.

Der Händel-Preis der Stadt Halle wird seit 1956 jährlich an eine Person oder ein Ensemble für künstlerische, wissenschaftliche oder kulturpolitische Leistungen vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Cecilia Bartoli, Magdalena Kozena, Philippe Jaroussky, John Eliot Gardiner, Trevor Pinnock, Christopher Hogwood und Jordi Savall.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Händel-Festspiele Halle
Portrait Georg Friedrich Händel
Portrait Sir John Eliot Gardiner
Portrait Cecilia Bartoli
Portrait Philippe Jaroussky

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