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Sonntag, 24. März 2019

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Finanzielle Unterstützung durch die Europäische Union

20 Millionen für Sanierung des Rigaer Wagnersaals

Riga, . Der renovierungsbedürftige Wagner-Konzertsaals in der lettischen Hauptstadt Riga soll laut Finanzministerin Dana Reizniece-Ozola saniert werden. Rund 20 Millionen Euro will die Regierung in den Saal investieren, die Mittel kommen aus dem lettischen Staatshaushalt und von der Europäischen Union. Nach der Sanierung soll der Saal von der staatlichen Konzertagentur Latvijas Koncerti genutzt werden.

Der Bau, in dem Richard Wagner vor seiner Komponisten-Laufbahn ab 1837 als Kapellmeister arbeitete, wurde bereits mehrfach umgebaut und ist seit etwa zehn Jahren geschlossen. Das historische Gebäude in der Altstadt von Riga befindet sich in der nach dem Komponisten benannten Straße. Für die Restaurierung hatten sich im Vorfeld u.a. eine Bürgerinitiative sowie die Urenkelin von Richard Wagner, Eva Wagner-Pasquier, eingesetzt.

Richard Wagner wurde am 22. Mai 1813 in Leipzig geboren. Im Alter von 18 Jahren begann er sein Musikstudium in Dresden und nahm Unterricht bei dem Thomaskantor Theodor Weinlig. 1833 wurde Wagner Korrepetitor in Würzburg. Später folgten Stationen in Magdeburg, Königsberg, Dresden und München als Hofkapellmeister, sowie 1837 bis 1839 als Kapellmeister am Deutschen Theater in Riga. Nach Ende seines Münchener Aufenthaltes zog er 1866 nach Triebschen bei Luzern, wo er zumeist mit Cosima, Tochter Franz Liszts und Ehefrau Bülows, wohnte. Vier Jahre später heirateten sie und zogen 1872 nach Bayreuth. Dort legte Wagner den Grundstein für das Festspielhaus, in dem 1876 die ersten Festspiele mit der Gesamtaufführung des 'Ring des Nibelungen' stattfanden. Wagners Schaffen umfaßt neben einigen Liedern, Orchester- und Chorwerken hauptsächlich Opern, darunter neben dem 'Ring' 'Der fliegende Holländer', 'Tannhäuser', 'Lohengrin', 'Tristan und Isolde' und 'Die Meistersinger von Nürnberg'. Richard Wagner starb am 13. Februar 1883 in Venedig.

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