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Freitag, 18. Januar 2019

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Staatstheater Stuttgart, © Schlaier

Staatstheater Stuttgart, © Schlaier unter CC BY-SA 3.0

Verwaltungsrat stimmt Wagenhallen zu

Staatsoper Stuttgart: Neue Pläne für Interimsspielstätte

Stuttgart, . Der Verwaltungsrat der Staatsoper Stuttgart hat dem Vorschlag zur Interimsspielstätte für das zu sanierende Opernhaus zugestimmt. Ein städtisches Komitee unter Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) hatte bei der Prüfung mehrerer möglicher Standorte für eine Ersatzspielstätte zuvor eine Fläche im Norden der Stadt favorisiert. Die Gutachter hatten dabei insgesamt 17 Standorte analysiert.

Der Vorschlag zum Standort an den Wagenhallen soll nun weiter konkretisiert werden. Ebenfalls soll eine genauere Kosteneingrenzung vorgenommen werden; bislang ist von knapp 90 Millionen Euro die Rede. Vorteil der präferierten Fläche wäre, dass Produktions- und Spielstätten am gleichen Ort eingerichtet werden könnten. Darüber hinaus soll damit anschließend auch ein Weiterverkauf der Interimsspielstätte möglich sein.

Neben der Standortfrage gab der Verwaltungsrat grünes Licht zur Vergrößerung im Zuge der Sanierung der über 100 Jahre alten Oper. Etwa 10.500 Quadratmeter würden benötigt. Die Kostenschätzungen für Umbau und Ausbau des historischen Gebäudes liegen zurzeit zwischen 400 und 800 Millionen Euro. Ende des kommenden Jahres soll entschieden werden, ob wie geplant 2024 mit der Sanierung begonnen werden kann. Der Beginn für die aufgrund veralteter Technik, Platzmangel und bröckelnder Fassaden notwendige gewordenen Arbeiten sowie der Einbau einer Kreuzbühne waren ursprünglich für 2023 angedacht gewesen.

Das Opernhaus Stuttgart wurde 1912 fertiggestellt und verfügt über 1.400 Sitzplätze, was es zum größten Dreispartentheater Europas macht. Seit seiner Entstehung wurde es nur 1983 renoviert. Generalmusikdirektor ist Cornelius Meister, Viktor Schoner ist Intendant.

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