> > > Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja
Sonntag, 24. März 2019

Gesamtwert der Gegenstände wird auf über 4 Millionen Euro geschätzt

Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja

London, . Die Auktionshäuser Sotheby’s und Le Mouël versteigern Ende November in London und Paris Gegenstände aus dem Besitz von Mstislaw Rostropowitsch und Galina Wischnewskaja. In der englischen Hauptstadt werden Möbelstücke, Kunstwerke, Schmuck, Bücher und Instrumente versteigert, in  Frankreich neben 300 Objekten auch etwa 400 Flaschen Wein, der u.a. aus den Geburtsjahren Rostropowitschs und Wischnewskajas, 1926 und 1927 stammt. Insgesamt wird der Wert aller zu versteigernden Objekte auf über 4 Millionen Euro geschätzt. Der Besitz war den Auktionshäusern von den Töchtern, Elena und Olga Rostropowitsch, übergeben worden.

Mstislaw Rostropowitsch wurde am 27. März 1927 in Baku geboren und studierte ab 1943 am Moskauer Konservatorium Klavier, Cello, Dirigieren und Komposition, unter anderem bei Schostakowitsch und Prokofjew. 1964 begann Rostropowitschs internationale Karriere als Cellist, ab 1970 auch als Dirigent. 1974 wurden ihm die sowjetische Staatsbürgerschaft sowie alle staatlichen Auszeichnungen und Ehrentitel aberkannt, da er sich öffentlich für den Literatur-Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn eingesetzt hatte. Rostropowitsch ging ins Exil nach Paris und London. Von 1977 bis 1994 war er Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington DC. Nach dem Mauerfall kam er 1990 bei einer Konzertreise erstmals wieder nach Russland, wo er anschließend auch wieder lebte.

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