> > > Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja
Samstag, 19. Januar 2019

Gesamtwert der Gegenstände wird auf über 4 Millionen Euro geschätzt

Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja

London, . Die Auktionshäuser Sotheby’s und Le Mouël versteigern Ende November in London und Paris Gegenstände aus dem Besitz von Mstislaw Rostropowitsch und Galina Wischnewskaja. In der englischen Hauptstadt werden Möbelstücke, Kunstwerke, Schmuck, Bücher und Instrumente versteigert, in  Frankreich neben 300 Objekten auch etwa 400 Flaschen Wein, der u.a. aus den Geburtsjahren Rostropowitschs und Wischnewskajas, 1926 und 1927 stammt. Insgesamt wird der Wert aller zu versteigernden Objekte auf über 4 Millionen Euro geschätzt. Der Besitz war den Auktionshäusern von den Töchtern, Elena und Olga Rostropowitsch, übergeben worden.

Mstislaw Rostropowitsch wurde am 27. März 1927 in Baku geboren und studierte ab 1943 am Moskauer Konservatorium Klavier, Cello, Dirigieren und Komposition, unter anderem bei Schostakowitsch und Prokofjew. 1964 begann Rostropowitschs internationale Karriere als Cellist, ab 1970 auch als Dirigent. 1974 wurden ihm die sowjetische Staatsbürgerschaft sowie alle staatlichen Auszeichnungen und Ehrentitel aberkannt, da er sich öffentlich für den Literatur-Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn eingesetzt hatte. Rostropowitsch ging ins Exil nach Paris und London. Von 1977 bis 1994 war er Chefdirigent des National Symphony Orchestra in Washington DC. Nach dem Mauerfall kam er 1990 bei einer Konzertreise erstmals wieder nach Russland, wo er anschließend auch wieder lebte.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Betrunkener wirft Musikinstrumente aus Zug
Mann zieht Messer und randaliert im Regionalexpress (18.01.2019) Weiter...

Tomasz Konieczny zum Österreichischen Kammersänger ernannt
Wiener Staatsoper ehrt polnischen Bassbariton (18.01.2019) Weiter...

Hindemith-Preis 2019 für Komponistin Aigerim Seilova
Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro versehen (18.01.2019) Weiter...

Ernst von Siemens Musikpreis für Komponistin Rebecca Saunders
Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert (17.01.2019) Weiter...

Theater Altenburg/Gera mit steigenden Besucherzahlen
Erneut über 150.000 Zuschauer im Theater (16.01.2019) Weiter...

Elbphilharmonie im Museum zu sehen
Interaktives Modell des Konzerthauses ist in Hamburg zu sehen (16.01.2019) Weiter...

Festspielhaus Füssen: Ex-Geschäftsführer verurteilt
Urteil wegen Insolvenzverschleppung noch nicht rechtskräftig (16.01.2019) Weiter...

Tenor Jonas Kaufmann kritisiert Akustik der Hamburger Elbphilharmonie
Sänger macht Verbesserungsvorschlag (16.01.2019) Weiter...

100 Millionen Euro für Sanierung der Oper Düsseldorf?
Auch Neubau mögliche Alternative (16.01.2019) Weiter...

Mozarthaus Wien mit Rekordwert bei Besucherzahlen
202.000 Besucher im Mozarthaus (15.01.2019) Weiter...

Magazine zum Downloaden

Class aktuell (4/2018) herunterladen (2986 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (1/2019) herunterladen (2248 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Franz Danzi: Kantate Preis Gottes

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich