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Freitag, 15. Februar 2019

Zahl der fest angestellten Beschäftigten steigt in der Saison 2016/17 auf 39.692

Theater und Orchester mit sinkenden Besucherzahlen

Köln, . Der Deutschen Bühnenverein, die Arbeitgebervereinigung der deutschen Theater und Orchester, hat die Theaterstatistik für die Saison 2016/17 veröffentlicht. In ihre sind die wichtigsten Wirtschaftsdaten der Theater und Orchester in Deutschland dokumentiert. Für die Statistik hatten rund 140 Staatstheater, Stadttheater und Landesbühnen, 128 Orchester, 210 Privattheater und 84 Festivals ihre Daten geteilt.

Bei öffentlich getragenen Organisationen stiegen die Zuschüsse um hundert Millionen Euro auf etwa 2,6 Milliarden Euro, was eine Erhöhung um 3,7 Prozent darstellt. Die Zahl der Vorstellungen ist dagegen von 67.257 auf insgesamt 65.794 Veranstaltungen zurückgegangen. Dies stellt einen Rückgang um 2,2 Prozent dar. Die Eigeneinnahmen der Orchester und Theater blieben dennoch mit rund 551 Millionen Euro stabil.

Die Besucherzahlen sind im betrachteten Zeitraum von 21 Millionen Interessierten um rund 500.000 auf 20,5 Millionen Zuschauer gesunken. Bei der Oper sanken die Zuschauerzahlen um 2,2 Prozent, beim Tanz um 3,3 Prozent und bei Operette und Musical sogar um 6,4 bzw. 6,3 Prozent. Das Schauspiel dokumentierte einen Fall um 2,9 Prozent, das Kinder- und Jugendtheater wurde von 3,7 Prozent weniger Interessierten besucht und der Bereich Konzert war mit einem Rückgang von 1,6 Prozent betroffen. Steigerungen finden sich allerdings bei den Besucherzahlen des theaternahen Rahmenprogramms sowie sonstiger Veranstaltungen. Hier konnte ein Zuwachs von 5,2 sowie 7,9 Prozent festgestellt werden. Zu dieser Kategorie zählen u.a. Podiumsdiskussionen oder Einführungen. Inklusive nicht öffentlich getragenen Theatern, Festspielen und selbstständigen Orchestern kommt die Statistik des Deutschen Bühnenvereins auf 35,5 Millionen Zuschauer.

Die Zahl der Beschäftigten ist um fast 200 auf 39.692 gestiegen. Einschließlich Musikern der selbstständigen Orchester sind 44.361 Personen angestellt. Das künstlerisch-technische Personal in Maske oder Technik umfasst nach einem Anstieg um 3,6 Prozent 13.140 Stellen. Die Zahl der nicht fest Beschäftigten stieg um knapp 4.000 auf 31.703 Mitarbeiter an.

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