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Dienstag, 19. Februar 2019

Griechischer Komponist nicht in akuter Gefahr

Mikis Theodorakis nach Herzanfall im Krankenhaus

Athen, . Der griechische Komponist Mikis Theodorakis (93) ist nach einem Herzanfall in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur ANA zufolge befindet er sich nicht in akuter Gefahr. Aufgrund seines hohen Alters wird er zur Beobachtung allerdings zunächst in der Klinik unter Beobachtung bleiben.

Theodorakis wurde 1925 auf der griechischen Insel Chios geboren. Während der Besatzung Griechenlands schloss er sich dem Widerstand gegen Deutschland, Italien und Bulgarien an. 1944 nahm er an der Schlacht um Athen gegen die Briten teil, was 1947 zu seiner Verhaftung als Regimegegner führte. Nach seiner zweijährigen Haft machte er sein Examen am Athener Konservatorium. 1954 wanderte er nach Paris aus und schloss dort einige Jahre später sein Studium ab. 1967 stellte er sich in Griechenland gegen die neue Diktatur und wurde erneut verhaftet und gefoltert. 1970 gelang es dem französischen Zentrumspolitiker Jean-Jacques Servan-Schreiber, die griechische Regierung von einem Exil für Theodorakis zu überzeugen. Er kehrte zurück nach Paris, nach Ende der Diktatur wurde er von den Griechen als Held gefeiert. 1983 erhielt er den Lenin-Friedenspreis. Neben der Ehrendoktorwürde der Universität Salzburg hat er bereits jene der Universitäten in Montreal, Saloniki, Volos, Kreta, Tel Aviv und Istanbul erhalten. Zu den bekanntesten Werken des Griechen zählt die Musik zum Film "Alexis Sorbas". Theodorakis komponierte darüber hinaus Sinfonien, Kantanten, Ballette und Opern sowie mehr als 1.000 Lieder. In seinem Heimatland ist er zudem für seine Kampflieder aus der Zeit der Obristenjunta bekannt, gegen die er sich vehement auflehnte.

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Portrait Mikis Theodorakis

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