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Mittwoch, 20. März 2019

Benefizkonzert zur Krebsforschung mit Daniel Hope

Konzert wird nach Takten verkauft

Heidelberg, . Das Nationale Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) veranstaltet im kommenden November ein Benefizkonzert zur Krebshilfe. Das Besondere dabei: bei "1.220 Takte gegen Krebs" erwerben Zuschauer mit ihren Tickets Takte, je mehr Takte man kauft, desto mehr spendet man für die  Krebsforschung. Bei dem Konzert von Geiger Daniel Hope und dem Orchester l’arte del mondo werden in Vivaldis "Die vier Jahreszeiten" schlussendlich nur die Anzahl an Takten gespielt, die verkauft wurden. Werden alle Takte verkauft, kann das Stück vollständig erklingen. Der Takt, so der Veranstalter, stehe als "hörbares Symbol für das Leben". Durch die mögliche Unvollständigkeit der Takte und damit dem Abbruch des Stückes soll der "Einschnitt einer Krebsdiagnose in den Alltag" dargestellt werden.

Daniel Hope wurde 1974 im südafrikanischen Durban geboren. Bereits im Alter von vier Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht bei Sheila Nelson, bevor er ein Studium an der Royal Academy of Music bei Zakhar Bron aufnahm. Dies schloss er 1996 mit Auszeichnung ab. Als Solist spielt er heute mit den bekanntesten Dirigenten und Orchestern weltweit. Von 2002 bis 2008 bildete er zusammen mit dem Pianisten Menahem Pressler und dem Cellisten Antonio Meneses das Beaux Arts Trio. Regelmäßig arbeitet er mit zeitgenössischen Komponisten wie György Kurtág, Sofia Gubaidulina, Krzysztof Penderecki, Mark-Anthony Turnage, HK Gruber und Toru Takemitsu zusammen. Zu seinen Auszeichnungen zählt neben einer Vielzahl von Classical Brit Awards und Echo-Klassik-Preisen auch der Deutsche Schallplattenpreis. Für seine Verdienste erhielt er den Europäischen Kulturpreis für Musik sowie das Bundesverdienstkreuz am Bande

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Daniel Hope

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Bisherige Kommentare:

  1. Immer wieder neu
    Daniel Hope erfindet sich immer wieder neu... Was sagt Vivaldi dazu? Wo bleibt die Kunst, das Kunstwerk? Wer hört kritisch zu.... Fragen! Wie wird interpretiert. Interessiert das überhaupt noch? Der gute Zweck erlaubt es, mit dem Notenmaterial zu machen was man will. Super Idee, die vielleicht Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen vermag. Vielleicht. Gut ist, dass es sich hier NUR um das Werk von Antonio Vivaldi handelt. Und, nicht um ein Werk von Richard Wagner.
    OperaFFM, 13.08.2018, 22:47 Uhr

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