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Donnerstag, 13. Dezember 2018

Britischer Komponist und Dirigent wurde 66 Jahre alt

Komponist Oliver Knussen gestorben

Snape, . Der britische Komponist und Dirigent Oliver Knussen ist im Alter von 66 Jahren nach kurzer Krankheit verstorben. Dies gab sein Verleger Faber Music bekannt. Vor wenigen Wochen erst hatte Knussen in Aldeburgh noch ein Konzert dirigiert.

Oliver Knussen wurde 1952 in Glasgow geboren. Sein Vater war erster Kontrabassist des London Symphony Orchestra, das Knussen im Alter von 16 Jahren mit seiner "First Symphony" dirigierte. Er studierte Komposition bei John Lambert und später bei Gunther Schuller am Tanglewood Music Center. 1971 gewann er den Margaret Grant Prize für seine 2. Sinfonie. Seine 1975 komponierte 3. Sinfonie wurde von namhaften Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, André Previn und Sir Simon Rattle aufgeführt. Knussen selbst arbeitete als Gastdirigent mit Orchestern wie dem Chicago Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra und dem City of Birmingham Orchestra. In den 80er Jahren entstanden seine bekanntesten Werke, die Opern "Where the Wild Things Are" und "Higglety Pigglety Pop", die auf Kinderbüchern des Autors Maurice Sendak basieren. Von 1998 bis 2002 war er Musikdirektor der London Sinfonietta.

1990 erhielt er den Stoeger Prize für sein kammermusikalisches Schaffen, 1994 wurde er zum Commander of the Order of the British Empire ernannt. An der Londoner Royal Academy of Music wurde Knussen 2014 der erste Richard Rodney Bennett Professor of Music. Kurz vor seinem Tod wurde er dort auch mit einem Ehrendoktorat gewürdigt.

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