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Donnerstag, 13. Dezember 2018

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Hamburgische Staatsoper, © Andreas Praefcke

Hamburgische Staatsoper, © Andreas Praefcke unter CC BY-SA 3.0

Mehrspartenhaus mit Besucherzuwachs

Staatsoper Hamburg legt Bilanz vor

Hamburg, . Die Staatsoper Hamburg blickt auf eine erfolgreiche Spielzeit 2017/18 zurück. Sowohl im Opern- als auch im Ballettbereich ließen sich eigenen Angaben zufolge Steigerungen bei der Auslastung verbuchen. Insgesamt besuchten in der vergangenen Spielzeit rund 345.000 Besucher die 372 Veranstaltungen. Dies entspricht einer Auslastung von 82 Prozent, 5 Prozent mehr als in der Vorsaison. 205.000 Musikinteressierte davon besuchten bei einer Auslastung von 77 Prozent das Opernhaus, das 275 Aufführungen darbot. Die restlichen 140.000 Besucher generierten eine 90-prozentige Auslastung in der Ballettsparte (97 Aufführungen).

Opernintendant Georges Delnon freute sich über die "zunehmende Akzeptanz" und über die gute Aufnahme der Italienischen Opernwochen beim Hamburger Publikum. Ballettintendant John Neumeier, der auf 45 Jahre an der Staatsoper Hamburg zurückblicken kann, sprach von Stolz und Dankbarkeit über den anhaltenden Erfolg seiner Hamburger Compagnie. Dr. Ralf Klöter, geschäftsführender Direktor, bezeichnete den Zuwachs von 25.000 Besuchern durch die gesteigerte Nachfrage als einen "Trend in die richtige Richtung".

Die Staatsoper Hamburg blickt auf eine lange Tradition zurück. 1678 wurde die Oper am Gänsemarkt gegründet, die seit ihrer Gründung zu den führenden Opernhäusern Europas gehörte. Mehrere Nachfolgeorganisationen führten schließlich zur Gründung des Stadttheaters, das in der Zeit des Nationalsozialismus in ein Staatstheater umgewandelt wurde. Das Mehrspartenhaus hat seine Heimat in der 1955 eingeweihten Staatsoper. Zur Hamburgischen Staatsoper gehört das Philharmonische Staatsorchester Hamburg sowie das Hamburg Ballett. Opernintendant ist Georges Delnon, während John Neumeier die Intendanz des Balletts übernimmt. Aktueller  Generalmusikdirektor ist Kent Nagano.

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