> > > Konzerthaus Berlin legt Bilanz für die Spielzeit 2017/18 vor
Dienstag, 19. März 2019

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Konzerthaus Berlin (Außenansicht), © Sebastian Runge

Konzerthaus Berlin (Außenansicht), © Sebastian Runge

Konzerthaus erzielt Rekordzahlen

Konzerthaus Berlin legt Bilanz für die Spielzeit 2017/18 vor

Berlin, . Das Konzerthaus Berlin hat die Bilanz für die Spielzeit 2017/18 veröffentlicht: Eigenen Angaben zufolge knüpft das Ergebnis an die Vorsaison an und übertrifft sie sogar. Bei insgesamt 340 Veranstaltungen habe man mit 179.000 Besuchern (Vorjahr 178.000) eine durchschnittliche Auslastung von 85,3 Prozent erzielt (Vorjahr 84,4 %), der höchste jemals im Rahmen der Besucherstatistik gemessene Wert. Die Sinfoniekonzerte des Orchesters im Großen Saal lagen gar bei einer geringfügig höheren Auslastung von 85,8 Prozent. Dies führte zu Einnahmen durch Ticketverkäufe in Höhe von knapp 4,3 Millionen Euro.

Auch der Artist in Residence, Organist Cameron Carpenter, zahlte sich für Berlin aus: seine neun Auftritte zogen bei einer Auslastung von 96,3 Prozent über 12.000 Interessierte an. Auch Veranstaltungen wie die Hommage an Cellisten und Dirigenten Rostropowitsch und das Festival Baltikum brachten es mit über 10.000 Besuchern zu Auslastungen von über 86 Prozent. Großer Beliebtheit erfreuten sich auch die Formate Mittendrin, Hope@9pm mit dem Geiger Daniel Hope als Gastgeber, die Espresso-Konzerte sowie die neu eingeführten Rush Hour Konzerte für Jazzfreunde.

Das Konzerthaus, das zu den Meisterwerken der klassizistischen Architektur in Deutschland zählt, wurde zwischen 1818 und 1821 von dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel errichtet. Bis 1945 wurde es als Preußisches Staatstheater genutzt. Nach der Zerstörung des Theaters im Zweiten Weltkrieg wurde von der DDR-Regierung versucht, das Bauwerk weitestgehend zu rekonstruieren. 1984 schließlich wurde es als Konzerthaus mit drei Spielstätten wiedereröffnet. In die kommende Spielzeit 2018/19 startet das Konzerthaus Berlin ohne Chefdirigenten. Erst im Herbst 2019 übernimmt Christoph Eschenbach die Nachfolge von Iván Fischer.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Konzerthausorchester Berlin
Portrait Konzerthaus Berlin

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