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Montag, 20. Mai 2019

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Bariton Äneas Humm, © Tobias Humm

Bariton Äneas Humm, © Tobias Humm

Auszeichnung wird im Rahmen des Musikfestes Bremen verliehen

Förderpreis für Bariton Äneas Humm

Bremen, . Der Schweizer Bariton Äneas Humm erhält den diesjährigen Förderpreis des öffentlich-rechtlichen Senders "Deutschlandfunk“, der seit 1998 gemeinsam mit dem Musikfest Bremen an hochbegabte Nachwuchskünstler vergeben wird. „Äneas Humm gehört mit seinem ausdrucksstarken Gesang und seiner Bühnenpräsenz zu den vielversprechendsten Nachwuchssängern unserer Zeit. Egal ob Oper, Oratorium oder Lied, mit seiner bruchlos geführten Stimme besticht der erst 23-Jährige durch erstaunlich reife und bemerkenswert durchgestaltete Interpretationen, in denen sich Wortnuancierung und Textdurchdringung vortrefflich verbinden. Mit diesen besonderen Qualitäten überzeugt er bereits auf seiner Debüt-CD ‚Awakening‘ mit Liedern von Richard Strauss, Hugo Wolf, Alban Berg und Viktor Ullmann“, begründete die Findungskommission ihre Entscheidung.

Der 1995 im Kanton Zürich geborene Äneas Humm begann seine Ausbildung bei den Zürcher Sängerknaben und setzte sie am Vorarlberger Landeskonservatorium fort. Mit 18 Jahren nahm er sein Bachelorstudium an der Hochschule für Künste Bremen bei Krisztina Laki und Thomas Mohr auf. Nach seinem Bachelorabschluss studiert Äneas Humm seit Herbst 2017 an der Juilliard School New York in der Klasse von Edith Wiens. Mit 18 Jahren gab Äneas Humm sein Operndebüt am Stadttheater Bremerhaven in der Oper „Kommilitonen! (Young Blood)“ von Sir Peter Maxwell Davies. 2014 sang er die Titelpartie in „Häuptling Abendwind“ von Jaques Offenbach in einer Produktion der Hochschule für Künste Bremen, 2015 debütierte er als Graf Homonay an der Operettenbühne Vaduz. Daneben verkörperte er den Cinna in Johann Christian Bachs „Lucio Silla“ mit dem Barockorchester der HfK Bremen. In der Spielzeit 2015/16 sang er am Theater Osnabrück die Rolle des Sancho in Georg Philipp Telemanns Oper „Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho“ und war als Adonis in John Blows „Venus and Adonis“ in Kongsberg und Trondheim zu erleben. 2017 gab er beim Monteverdi-Festival den Titelheld in Monteverdis „L’Orfeo“. Im Konzertbereich ist Äneas Humm mit Klangkörpern wie dem Musikkollegium Winterthur, dem Sinfonieorchester Liechtenstein, den Bremer Philharmonikern, dem argovia philharmonic, dem La Folia Barockorchester oder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen aufgetreten. Daneben feierte er Erfolge als Liedsänger und wurde zum Liedfestival am Zürichsee, dem Langenberg Festival, dem Arosa Kultursommer, dem 23Arts Tannersville (USA) sowie dem Rhonefestival für Liedkunst eingeladen.

Der "Förderpreis Deutschlandfunk" wird seit 1998 vom Musikfest Bremen in Zusammenarbeit mit dem Radiosender vergeben. Er zeichnet Nachwuchskünstler aus und ermöglicht ihnen, mit CD-Einspielungen sowie Auftritten beim Musikfest Bremen an die Öffentlichkeit zu treten. Frühere Preisträger waren unter anderem Leonard Elschenbroich, Kristian Bezuidenhout, Julia Fischer, Patricia Kopatchinskaja, Antoine Tamestit, Sophie Pacini, Jean Rondeau und Aaron Pilsan.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Julia Fischer
Portrait Kristian Bezuidenhout
Portrait Antoine Tamestit

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