> > > Dresdner Musikfestspiele mit positiver Bilanz
Montag, 18. Juni 2018

Lange Nacht des Cellos im Dresdner Kulturpalast, © Oliver Killig

Lange Nacht des Cellos im Dresdner Kulturpalast, © Oliver Killig

Rund 56.000 Besucher bei der 41. Ausgabe des Festivals

Dresdner Musikfestspiele mit positiver Bilanz

Dresden, . Die Dresdner Musikfestspiele haben nach dem Ende der 41. Festspiele eine positive Bilanz gezogen: Insgesamt 67 Veranstaltungen luden vom 10. Mai bis 10. Juni 2018 unter dem Motto "SPIEGEL" zu Reflexionen über die Kraft der Musik in der Gesellschaft ein. Eigenen Angaben zufolge sorgten mehr als 1.500 Künstler aus aller Welt an 24 Spielstätten in Dresden für eine "pulsierende Festspielatmosphäre". Von Stimmung ließen sich in den 32 Tagen rund 56.000 Besucher aus dem In- und Ausland bezaubern (2017: 54.000 Besucher). Die Bilanz fällt entsprechend positiv aus: Bei einer Auslastung von 91 Prozent wuchsen die Ticketeinnahmen nach von 1,4 Millionen Euro im Vorjahr auf nun 1,54 Millionen Euro an.

Intendant Jan Vogler zeigte sich stolz, mit den Dresdner Musikfestspielen ein Zeichen für kulturelle Verständigung in die Welt gesandt zu haben. Als Cellist setzte Vogler in diesem Jahr darüber hinaus auch künstlerisch Akzente. Etwa mit der "Cellomania", bei der mehr als 20 Cellisten ein Festival im Festival feierten - das mit der "Langen Nacht des Cellos" beendet wurde. Zu den weiteren Höhepunkten zählten die Uraufführung der "Buddha Passion" des chinesischen Komponisten Tan Dun durch die Münchner Philharmoniker und die Internationale Chorakademie Lübeck, die Verleihung des Musikfestspielpreises an die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato (klassik.com berichtete), das Gastspiel der English Baroque Soloists unter der Leitung von Sir John Eliot Gardiner, des Royal Concertgebouw Orchestras unter Daniele Gatti mit dem Pianisten Daniil Trifonov, des Budapest Festival Orchestras unter Iván Fischer sowie die konzertante Aufführung von Hector Berlioz’ Oper "La Damnation de Faust" durch das Malmö SymfoniOrkester unter Marc Soustrot mit Sophie Koch, Paul Groves, Sir Bryn Terfel und Edwin Crossley-Mercer als Solisten.

Etabliert hätten sich zudem festivaleigene Formate wie das Dresdner Festspielorchester, das Künstlerprojekt "Bohème2020", die Club-Reihe "Classical Beats", die Kooperation mit der Technischen Universität "Sound & Science", das Mitmachprojekt "Klingende Stadt" und die seit Generationen beliebte Freiluftveranstaltung "Dresden singt & musiziert".

Die Dresdner Musikfestspiele finden seit dem Jahr 1978 statt und führen die Tradition der ehemaligen Museen- und Zwingerfeste der sächsischen Kurfürsten fort. Die Festspiele stehen jedes Jahr unter einem Motto. Intendant der Festspiele ist seit 2008 der Cellist Jan Vogler. Für die erfolgreiche Neuausrichtung der Festspiele und sein Engagement als Botschafter für den europäischen Gedanken wurde Jan Vogler in diesem Jahr mit dem Europäischen Kulturpreis "Taurus" ausgezeichnet worden.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Dresdner Musikfestspiele
Portrait Jan Vogler

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