> > > Hans Peter Kammerer und Benedikt Kobel zum österreichischen Kammersänger ernannt
Samstag, 23. Februar 2019

Sektionschef Jürgen Meindl, Staatsoperndirektor Dominique Meyer, KS
Hans Peter Kammerer, KS Benedikt Kobel, Bundestheater-GF Christian Kircher, © Ashley Taylor

Sektionschef Jürgen Meindl, Staatsoperndirektor Dominique Meyer, KS Hans Peter Kammerer, KS Benedikt Kobel, Bundestheater-GF Christian Kircher, © Ashley Taylor

Wiener Staatsoper ehrt langjährige Ensemblemitglieder

Hans Peter Kammerer und Benedikt Kobel zum österreichischen Kammersänger ernannt

Wien, . Die langjährigen Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper Hans Peter Kammerer und Benedikt Kobel sind mit dem österreichischen Berufstitel „Kammersänger“ ausgezeichnet worden. Die Verleihung erfolgte durch Jürgen Meindl, Leiter der Sektion Kunst und Kultur im Bundeskanzlerarmt, und Staatsoperndirektor Dominique Meyer. Zu den Gästen und Gratulanten zählten u.a. Christian Kircher (Geschäftsführer der Bundestheater-Holding), zahlreiche Sängerkollegen, darunter Angelika Kirchschlager, Herwig Pecoraro, Wolfgang Bankl, Adrian Eröd, Daniela Fally und Clemens Unterreiner.

Dominique Meyer betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der beiden Persönlichkeiten als Stützen des Ensembles und verwies auch auf ihren großen Einsatz für die Wiener Staatsoper abseits des Musikalischen: Benedikt Kobel als humoristischer Chronist, Hans Peter Kammerer als stets nach Lösungen bemühter Betriebsrat und Solistenverbandsvertreter. „Mit Hans Peter Kammerer und Benedikt Kobel verfügt das Haus seit Jahrzehnten über zwei herausragende Sänger, die längst mehr sind als Verkörperungen der Wiener musikalischen Traditionen“, so Jürgen Meindl.

Hans Peter Kammerer wurde in Südtirol geboren und studierte unter anderem bei Walter Berry an der Musikhochschule Wien. Erste Engagements führten ihn an die Wiener Kammeroper und zu den Bregenzer Festspielen. Er sang an der Staatsoper Berlin, am Brüsseler La Monnaie, bei den Pfingstfestspielen in Salzburg, beim Festival Mozart in Schönbrunn, an der Opéra Bastille, am Staatstheater Stuttgart, in Genf und an den Opernhäusern von Barcelona und Lyon sowie an der Wiener Volksoper. Seit 1994 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, wo er 1995 sein Debüt als Dancaïro (Carmen) gab. Außerdem wirkte er in Kinderopern sowie in Zimmermanns Weiße Rose im Parlament mit. Insgesamt verkörperte er im Haus am Ring bisher 70 Partien in mehr als 800 Vorstellungen. In der laufenden Premierenserie von Der Freischütz verkörpert er den Samiel.

Benedikt Kobel stammt aus Wien und studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gastspiele führten ihn an die Semperoper, nach Leipzig, Köln, Frankfurt, an das Gärtnerplatztheater in München, die Zürcher Oper, die Grazer Oper, zum Festival dei Due Mondi in Spoleto, an die Arena di Verona und die Wiener Volksoper. An der Wiener Staatsoper debütierte Benedikt Kobel im Jahr 1986 als 1. Gondoliere  (La gioconda). Insgesamt sang er an der Wiener Staatsoper bisher knapp 100 Partien in über 1200 Vorstellungen.

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