> > > Musikwettbewerb Ton und Erklärung kürt Gewinner
Montag, 19. November 2018

Elena Harsanyi, KS Brigitte Fassbaender, Stefan Astakhov, © peuserdesign

Elena Harsanyi, KS Brigitte Fassbaender, Stefan Astakhov, © peuserdesign

Sopranistin Elena Harsanyi und Bariton Stefan Astakhov teilen sich gemeinsam den 2. Platz

Musikwettbewerb Ton und Erklärung kürt Gewinner

Leverkusen, . Der Wettbewerb "Ton & Erklärung" des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft hat am vergangenen Wochenende die diesjährigen Gewinner im Fach Gesang ermittelt. Sopranistin Elena Harsányi und Bariton Stefan Astakhov teilen sich gemeinsam den 2. Platz, das Preisgeld beträgt jeweils 7.500 Euro. Beide Gewinner erhalten darüber hinaus Konzertengagements sowie die Möglichkeit zur Uraufführung eines Auftragswerkes des Komponisten Max-Lukas Hundelshausen. Die offizielle Preisverleihung findet Anfang Oktober im Rahmen eines Festkonzertes in der Deutschen Oper am Rhein statt.

Elena Harsányis Gesangsausbildung begann im Alter von 12 Jahren in ihrer Heimatstadt Bonn, später an der Hochschule für Musik Saar, mittlerweile studiert sie bei Christiane Iven an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie sammelte erste Erfahrungen und war dann ab 2014 in verschiedenen Rollen im Saarländischen Staatstheater zu sehen, in der Spielzeit 2016/17 als festes Ensemblemitglied. Sie ist Stipendiatin der Bischöflichen Förderung Cusanuswerk, des Richard-Wagner-Verbandes und der Junge Musiker Stiftung. Stefan Astakhov wurde 1997 in Moskau geboren, besuchte die Schule jedoch in Deutschland. Nachdem er sich mit Geige, Klavier und Cello auseinander gesetzt hatte, begann er an der Hochschule für Musik in Detmold Gesang zu studieren. Er war bereits Finalist beim Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2016.

Der Wettbewerb "Ton & Erklärung" wird vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft ausgerichtet. Charakteristisch ist für den Wettbewerb, dass neben dem künstlerischen Vortrag auch die verbale Vermittlung des gespielten Werkes in die Wertung mit einfließt. Neben dem Preisgeld und Konzertauftritten ermöglicht die jährlich im Wechsel für Klavier, Violine, Violoncello und Gesang ausgeschriebene Auszeichnung die Uraufführung eines Auftragswerks. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Brigitte Fassbaender bestand in diesem Jahr aus Christoph Böhmke, Dr. Eleonore Büning, Prof. Christiane Iven, Helga Machreich, Dr. Franziska Nentwig, Thorsten Schmidt und dem Gremium Musik des Kulturkreises.

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