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Mittwoch, 20. Februar 2019

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Kurt Rydl, © Michael Pöhn

Kurt Rydl, © Michael Pöhn

Preis erstmals in Graz verliehen

Österreichischer Musiktheaterpreis für Kurt Rydl

Graz, . Der Österreichische Musiktheaterpreis wurde nach fünf Jahren in Wien erstmals in der Grazer Oper verliehen. Mit Kurt Rydl wurde einer der bedeutendsten Bassisten unserer Zeit mit dem Sonderpreis für sein Lebenswerk gewürdigt. Darüber hinaus gab es in 19 Kategorien für die 47 Nominierten Preise zu holen: Die Hauptrollenpreise gingen an Anna-Maria Kalesidis und Alecs Briscein, gleich zwei Stücke konnten den Preis für die beste Gesamtproduktion einer Oper gewinnen, "Salome" am Stadttheater Klagenfurt sowie "Capriccio" am Tiroler Landestheater. Weitere Preise gewannen das Musical "In 80 Tagen um die Welt" und das Ballett "Die kleine Meerungfrau" aus Linz. Als bester Regisseur wurde Peter Lund ausgezeichnet.

Kurt Rydl wurde im Oktober 1947 in Wien geboren. Er studierte an der Wiener Musikhochschule sowie am Moskauer Konservatorium. Seit 1976 ist er der Wiener Staatsoper verbunden, darüber hinaus trat er an zahlreichen internationalen Opernhäusern, etwa in München und Verona, sowie bei Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Schwetzingen, Bregenz und Glyndebourne auf. Er trägt seit 1996 den Titel Österreichischer Kammersänger, seit 1999 ist er Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper. Zu seinen Auszeichnungen zählt darüber hinaus das Österreichische Ehrenkreuz Erster Klasse für Wissenschaft und Kunst.

Der Österreichische Musiktheaterpreis wird seit 2013 von dem Verein "Art Project" für herausragende Leistungen in den Bereichen Oper, Operette, Musical und Ballett vergeben; darüber hinaus gibt es mehrere Sonderpreise. Der Preis besteht aus einer Porzellanstatue der Wiener Porzellanmanufaktur Augarten, dem sogenannten "Goldenen Schikaneder". In diesem Jahr wurde der Preis erstmals in Graz verliehen, für die kommenden Jahre ist eine Reise durch alle Bundesländer geplant.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Kurt Rydl

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