> > > Ensemble La Vaghezza siegt bei Göttinger Händel-Wettbewerb
Mittwoch, 15. August 2018

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Ensemble La Vaghezza, © Alciro Theodoro da Silva

Ensemble La Vaghezza, © Alciro Theodoro da Silva

Italienisches Ensemble gewinnt drei Preise

Ensemble La Vaghezza siegt bei Göttinger Händel-Wettbewerb

Göttingen, . Das Ensemble La Vaghezza aus Italien hat bei den Händel-Festspielen in Göttingen drei Preise gewonnen: Die fünf Musiker gewannen den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis der Göttinger Händel-Gesellschaft, den mit einem Notengutschein im Wert von 1.000 Euro bedachten Urtext-Preis und den Publikumspreis.

In der Endrunde der zu den Festspielen gehörenden "Göttingen Händel Competition" setzten sie sich gegen ihre  Mitbewerber durch. Die Jury überzeugten sie mit ihrer Interpretation von Händel- und Telemann-Werken sowie einem modernen Stück von Louis Andriessen. Intendant Tobias Wolff bezeichnete die Entscheidungen im Wettbewerb aufgrund des sehr hohen Niveaus als "unglaublich schwierig".

La Vaghezza gründeten sich erst im Jahr 2016 aus einem Streicher-Trio heraus. Das Ensemble besteht aus Marco Crosetto (Cembalo), Gianluca Geremia (Theorbe), Anastasia Baraviera (Cello), Mayah Kadish und Alfia Bakieva (beide Violine). Die Musiker kommen aus Italien, Frankreich und Großbritannien und sind auf historisch informierte Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert spezialisiert. Seit ihrer Gründung als fünfköpfiges Ensemble haben sie Konzerte in Ländern wie Italien, Deutschland, Belgien und Frankreich gegeben.

Die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen existieren seit 1920. Weltweit gelten sie als eines der ältesten Festivals für Barockmusik. Die künstlerische Leitung hat seit 2011 Laurence Cummings, Tobias Wolff ist geschäftsführender Intendant der Festspiele. Der zugehörige Wettbewerb richtet sich an junge Ensembles mit einem Schwerpunkt auf Barockmusik. Er findet in Kooperation mit dem Bärenreiter-Verlag, dem Göttinger Tageblatt und dem NDR Kultur statt. Außerdem wird der von der EU durch das Programm "Kreatives Europa" gefördert.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Georg Friedrich Händel

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