> > > Bariton Samuel Hasselhorn gewinnt Königin-Elisabeth-Wettbewerb
Donnerstag, 17. Januar 2019

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Bariton Samuel Hasselhorn, © Nikolaj Lund

Bariton Samuel Hasselhorn, © Nikolaj Lund

Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro

Bariton Samuel Hasselhorn gewinnt Königin-Elisabeth-Wettbewerb

Brüssel, . Der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn hat die Queen Elisabeth Competition 2018 gewonnen. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro und den "Preis Königin Mathilde". Darüber hinaus winken dem Sieger zahlreiche internationale Konzertauftritte. Gewinnering des mit 20.000 Euro dotierten zweiten Preises wurde die Mezzo-Sopranistin Eva Zaicik (Frankreich). Gleichzeitig gewann sie den "Preis Eugène Ysaÿe" sowie den Preis der Föderalregierung. Den dritten Platz (17.000 Euro Preisgeld) belegte der chinesische Bass Ao Li.

Samuel Hasselhorn wurde 1990 in Göttingen geboren. Er wurde bei Gritt Raabe sowie Gerhild Romberger ausgebildet, ehe er 2008 ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater in den Bereichen Oper, Lied und Gesangspädagogik aufnahm. Hasselhorn wurde durch die Walter und Charlotte Hamel-Stiftung gefördert, erhielt einen Förderpreis der Paul Lincke Gesellschaft, war Preisträger des Bundeswettbewerbs Gesang, des Schubert-Wettbewerbs in Dortmund, des Young Concert Artists Auditions New York sowie des Hugo Wolf Wettbewerbs; darüber hinaus wurde er bei weiteren Wettbewerben ausgezeichnet. 2011 debütierte er am Theater Hameln, in dieser Spielzeit tritt er an der Oper Leipzig auf.

Der "Concours Reine Elisabeth" gilt als einer der ältesten und renommiertesten Musikwettbewerbe. Gegründet 1937 unter dem Namen "Eugène Ysaÿe Wettbewerb" sollte er zunächst vor allem junge Geiger unterstützen. 1951 wurde er nach der belgischen Königin benannt, die sich von Beginn an für den Wettbewerb engagierte. Bislang wechselten sich die Kategorien Klavier, Komposition und Gesang in jährlichem Rhythmus ab. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem David Oistrach (1937), Emil Gilels (1938), Leon Fleisher (1952), Vladimir Ashkenazy (1956), Vadim Repin (1989), Markus Groh (1995), Nikolaj Znaider (1997), Marie-Nicole Lemieux (2000) und Baiba Skride (2001). Der Jury unter Vorsitz von Arie van Lysebeth gehörten in diesem Jahr Gautier Capuçon, Marta Casals Istomin, Henri Demarquette, Roel Dieltiens, David Geringas, Natalia Gutman, Marie Hallynck, Frans Helmerson, Gary Hoffman, Anssi Karttunen, Mischa Maisky, Antonio Meneses, Truls Mørk, Jian Wang und Pieter Wispelwey an.

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