> > > Händel-Haus Halle erhält Finanzspritze von 280.000 Euro
Mittwoch, 15. August 2018

1 / 2 >

Staatsminister Robra und Clemens Birnbaum bei der Übergabe des Fördermittelbescheides, © Stiftung Händel-Haus

Staatsminister Robra und Clemens Birnbaum bei der Übergabe des Fördermittelbescheides, © Stiftung Händel-Haus

Museum soll barrierefrei werden

Händel-Haus Halle erhält Finanzspritze von 280.000 Euro

Halle, . Für den Umbau des Händel-Hauses in Halle hat die Stiftung des Museums Fördergelder der Europäischen Union in Höhe von 273.408 Euro erhalten.

Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert soll vor allem barrierefrei werden. Hierfür werden eine Toreinfahrt zur Straße hin wieder geöffnet sowie die Treppenaufgänge umgebaut und mit Aufzügen versehen. Zusätzlich wird das Äußere des Hauses restauriert. Die Baukosten belaufen sich auf insgeamt 342.760 Euro und werden im Rahmen des Kulturerbeprogramms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung somit zu 80 Prozent getragen. Zusätzlich zum Händel-Haus werden in Sachsen-Anhalt mit insgesamt 33,5 Millionen Euro Fördergeldern elf weitere Kulturstätten saniert, darunter das Goethe-Theater Bad Lauchstädt und das Industrie- und Filmmuseum Wolfen. Nach 2020 sollen dann weitere Projekte folgen.

Das Geburtshaus von Georg Friedrich Händel ist das Musikmuseum der Stadt Halle und seit 2008 als kommunale Stiftung organisiert. Der Gebäudekomplex wurde vor 1558 erbaut und war über 100 Jahre im Eigentum der Familie Händel. Die Stadt Halle erwarb das Anwesen 1937, das Musikmuseum wurde 1948 eröffnet und seitdem mehrfach erweitert. Neben der Dauerausstellung über den Komponisten zeigt das Haus ca. 700 historische Musikinstrumente, rund 1.000 Handschriften diverser Komponisten sowie wertvolle Gemälde und Grafiken. Die Stiftung des Museums organsiert auch die jährlich stattfindenden Händel-Festspiele Halle, seit 2006 in Kooperation mit dem Leipziger Bachfest.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Händel-Festspiele Halle
Portrait Georg Friedrich Händel

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Festspiele Erl: Ermittlungen wegen illegaler Beschäftigung
Anzeige durch Finanzpolizei - Behörden ermitteln (13.08.2018) Weiter...

Salzburg ehrt Ex-Intendant Ruzicka
Auszeichnung mit dem Ehrenbecher der Stadt Salzburg (10.08.2018) Weiter...

Konzert wird nach Takten verkauft
Benefizkonzert zur Krebsforschung mit Daniel Hope (09.08.2018) Weiter...

Höhere Subventionen für Filmorchester Babelsberg
Kulturstaatssekretärin und Baudezernent wollen Fortbestand durch mehr Fördermittel sichern (08.08.2018) Weiter...

Klavierbauer Steinway vor Übernahme durch China-Investor?
Traditionsunternehmen wurde erst 2013 verkauft (08.08.2018) Weiter...

Mikis Theodorakis nach Herzanfall aus Krankenhaus entlassen
Gesundheitszustand deutlich verbessert (08.08.2018) Weiter...

Ernst Krenek-Preis 2018 für Thomas Larcher
Komponist erhält 10.000 Euro (07.08.2018) Weiter...

Salzburg Young Conductors Award für Gábor Káli
Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert (06.08.2018) Weiter...

Mikis Theodorakis nach Herzanfall im Krankenhaus
Griechischer Komponist nicht in akuter Gefahr (06.08.2018) Weiter...

Chorgemeinschaft Neubeuern vor dem Aus
Chor löst sich nach Tod von Gründer und Dirigent Enoch zu Guttenberg auf (03.08.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (7/2018) herunterladen (3001 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Giovanni Sgambati: Symphony No.1 op.16 in D major - Finale. Allegro con fuoco

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Isabelle van Keulen im Portrait "Mir geht es vor allem um Zwischentöne"
Isabelle van Keulen im Gespräch mit klassik.com über ihre Position als Artist in Residence der Deutschen Kammerakademie Neuss am Rhein, historische Aufführungspraxis und das Spielen ohne Dirigent.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich