> > > Händel-Haus Halle erhält Finanzspritze von 280.000 Euro
Dienstag, 16. Oktober 2018

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Staatsminister Robra und Clemens Birnbaum bei der Übergabe des Fördermittelbescheides, © Stiftung Händel-Haus

Staatsminister Robra und Clemens Birnbaum bei der Übergabe des Fördermittelbescheides, © Stiftung Händel-Haus

Museum soll barrierefrei werden

Händel-Haus Halle erhält Finanzspritze von 280.000 Euro

Halle, . Für den Umbau des Händel-Hauses in Halle hat die Stiftung des Museums Fördergelder der Europäischen Union in Höhe von 273.408 Euro erhalten.

Das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert soll vor allem barrierefrei werden. Hierfür werden eine Toreinfahrt zur Straße hin wieder geöffnet sowie die Treppenaufgänge umgebaut und mit Aufzügen versehen. Zusätzlich wird das Äußere des Hauses restauriert. Die Baukosten belaufen sich auf insgeamt 342.760 Euro und werden im Rahmen des Kulturerbeprogramms des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung somit zu 80 Prozent getragen. Zusätzlich zum Händel-Haus werden in Sachsen-Anhalt mit insgesamt 33,5 Millionen Euro Fördergeldern elf weitere Kulturstätten saniert, darunter das Goethe-Theater Bad Lauchstädt und das Industrie- und Filmmuseum Wolfen. Nach 2020 sollen dann weitere Projekte folgen.

Das Geburtshaus von Georg Friedrich Händel ist das Musikmuseum der Stadt Halle und seit 2008 als kommunale Stiftung organisiert. Der Gebäudekomplex wurde vor 1558 erbaut und war über 100 Jahre im Eigentum der Familie Händel. Die Stadt Halle erwarb das Anwesen 1937, das Musikmuseum wurde 1948 eröffnet und seitdem mehrfach erweitert. Neben der Dauerausstellung über den Komponisten zeigt das Haus ca. 700 historische Musikinstrumente, rund 1.000 Handschriften diverser Komponisten sowie wertvolle Gemälde und Grafiken. Die Stiftung des Museums organsiert auch die jährlich stattfindenden Händel-Festspiele Halle, seit 2006 in Kooperation mit dem Leipziger Bachfest.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Händel-Festspiele Halle
Portrait Georg Friedrich Händel

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