> > > Cellistin Julia Hagen erfolgreich beim Prager Frühling
Donnerstag, 17. Januar 2019

Cellistin Julia Hagen, © Neda Navaee

Cellistin Julia Hagen, © Neda Navaee

Österreicherin gewinnt dritten Preis

Cellistin Julia Hagen erfolgreich beim Prager Frühling

Prag, . Beim diesjährigen Wettbewerb im Rahmen des Prager Frühlings hat in der Kategorie Cello die Österreicherin Julia Hagen den dritten Platz errungen. Ein erster Preis wurde nicht vergeben, der zweite Preis ging an den Tschechen Václav Petr. Den dritten Preis teilt sich Hagen mit dem Ukrainer Aleksey Shadrin.

Julia Hagen wurde 1995 in Salzburg geboren und begann mit fünf Jahren, Cello zu spielen. Von 2007 bis 2011 studierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg bei Enrico Bronzi, danach bei Reinhard Latzko an der Universität Wien. Seit 2015 studiert sie an der Universität der Künste in Berlin bei Prof. Jens Peter Maintz. Ihren ersten Auftritt als Solistin hatte Hagen mit 14 Jahren mit dem Wiener Jeunesse Orchester in Linz. Weitere Auftritte folgten, darunter welche auf dem Beethoven-Fest in Bonn, dem Festival d’Aix en Provence und dem niederösterreichischen Allegro Vivo Festival. In der Spielzeit 2017/18 spielte sie das erste Mal mit dem Wiener Kammerorchester, es folgt außerdem eine Tour mit Pianistin Annika Treutler durch Österreich. Bereits 2010 gewann sie in Liezen den Internationalen Cellowettbewerb, 2016 den internationalen Cellowettbewerb Mazzacurati in Turin, zudem ist sie mehrfache Preisträgerin bei Prima la Musica, einem österreichischen Jugendwettbewerb. Das ihr privat zur Verfügung gestellte Violoncello wurde 1684 von Francesco Ruggieri gebaut.

Der Wettbewerb ist dem Musikfestival Prager Frühling angeschlossen und fand 1947 zum ersten Mal statt. Er wird im jährlichen Wechsel für unterschiedliche Instrumente ausgerichtet.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Prager Frühling

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