> > > Bühnen Halle: Staatsminister Robra lehnt finanzielle Hilfe ab
Dienstag, 16. Oktober 2018

1 / 4 >

Oper Halle, © Falk Wenzel

Oper Halle, © Falk Wenzel

Theater, Oper und Orchester GmbH mit Defizit von zwei Millionen Euro

Bühnen Halle: Staatsminister Robra lehnt finanzielle Hilfe ab

Halle, . Wie im Vorjahr hat die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle Geld auch im laufenden Jahr einen finanziellen Engpass. Es handelt sich um ein Defizit von rund zwei Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Stadt Halle bereits mit 1,7 Millionen Euro aushelfen müssen, um eine Insolvenz zu vermeiden (klassik.com berichtete).

Derzeit wird der neue Theatervertrag Halles mit dem Land ausgehandelt, welcher ab 2019 für fünf Jahre gelten soll. Staatsminister Rainer Robra (CDU) zufolge gehe es in den Verhandlungen allerdings ausschließlich um den Vertrag und nicht um die laufende Spielzeit. Das bedeutet, die fehlenden Kosten der Bühnen würden nicht übernommen. Im noch laufenden Vertrag bekommt die Theater, Oper und Orchester GmbH jährlich 21,3 Millionen Euro von der Stadt Halle und 9,6 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt, weitere drei Millionen Euro muss sie selbst erwirtschaften.

Die Bühnen Halle vereinen die fünf Sparten Oper, Ballett, Staatskapelle, Neues Theater, Puppentheater und Thalia Theater. Finanziert werden sie neben Eigeneinnahmen von der Stadt sowie dem Land Sachsen-Anhalt. Dieses hatte 2014 seine bis dahin gewährte Unterstützung von jährlich 12 Millionen Euro auf 9 Millionen reduziert. Um diese Kürzung aufzufangen, sollten bis 2019 Stellen abgebaut sowie die Budgets der Sparten gekürzt werden. Geschäftsführer ist Stefan Rosinski, Generalmusikdirektor ist Josep Caballé-Domenech.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Versteigerung aus dem Besitz von Rostropowitsch und Wischnewskaja
Gesamtwert der Gegenstände wird auf über 4 Millionen Euro geschätzt (16.10.2018) Weiter...

Taiwan: Größtes Kulturzentrum weltweit eröffnet
Gebäude hat Fläche von 20 Fußballfeldern (16.10.2018) Weiter...

Heinrich-Schütz-Preis für Dirigent Hans-Christoph Rademann
Auszeichnung soll künftig jährlich verliehen werden (15.10.2018) Weiter...

Preis des Heidelberger Frühlings geht an John Gilhooly
Auszeichnung im Rahmen der nächsten Ausgabe des Festivals 2019 (15.10.2018) Weiter...

Kravis Prize für Berliner Komponistin Unsuk Chin
Preisgeld in Höhe von 200.000 US-Dollar (14.10.2018) Weiter...

Birgit Nilsson Preis für Sopranistin Nina Stemme
Preis ist mit einer Million US-Dollar dotiert (12.10.2018) Weiter...

Richterin verurteilt Neurologen zum Klavierspielen
Wissenschaftler hatte Forschungsgelder entwendet (12.10.2018) Weiter...

Sydney Opera House: Streit um Fassaden-Werbung
Pferderennen-Reklame soll eingeschränkt werden (11.10.2018) Weiter...

Schumann-Preis 2018 für Frankfurter Domsingschule
Preis ist mit 10.000 Euro dotiert (11.10.2018) Weiter...

Lewis Lockwood zum Ehrenmitglied des Vereins Beethoven-Haus ernannt
Anerkennung für Beethoven-Forscher (11.10.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (10/2018) herunterladen (3000 KByte) Class aktuell (3/2018) herunterladen (3000 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Dimitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr.9 Es-Dur op.70 - Moderato

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich