> > > Bühnen Halle: Staatsminister Robra lehnt finanzielle Hilfe ab
Donnerstag, 17. Januar 2019

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Oper Halle, © Falk Wenzel

Oper Halle, © Falk Wenzel

Theater, Oper und Orchester GmbH mit Defizit von zwei Millionen Euro

Bühnen Halle: Staatsminister Robra lehnt finanzielle Hilfe ab

Halle, . Wie im Vorjahr hat die Theater, Oper und Orchester GmbH Halle Geld auch im laufenden Jahr einen finanziellen Engpass. Es handelt sich um ein Defizit von rund zwei Millionen Euro. Im Vorjahr hatte die Stadt Halle bereits mit 1,7 Millionen Euro aushelfen müssen, um eine Insolvenz zu vermeiden (klassik.com berichtete).

Derzeit wird der neue Theatervertrag Halles mit dem Land ausgehandelt, welcher ab 2019 für fünf Jahre gelten soll. Staatsminister Rainer Robra (CDU) zufolge gehe es in den Verhandlungen allerdings ausschließlich um den Vertrag und nicht um die laufende Spielzeit. Das bedeutet, die fehlenden Kosten der Bühnen würden nicht übernommen. Im noch laufenden Vertrag bekommt die Theater, Oper und Orchester GmbH jährlich 21,3 Millionen Euro von der Stadt Halle und 9,6 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt, weitere drei Millionen Euro muss sie selbst erwirtschaften.

Die Bühnen Halle vereinen die fünf Sparten Oper, Ballett, Staatskapelle, Neues Theater, Puppentheater und Thalia Theater. Finanziert werden sie neben Eigeneinnahmen von der Stadt sowie dem Land Sachsen-Anhalt. Dieses hatte 2014 seine bis dahin gewährte Unterstützung von jährlich 12 Millionen Euro auf 9 Millionen reduziert. Um diese Kürzung aufzufangen, sollten bis 2019 Stellen abgebaut sowie die Budgets der Sparten gekürzt werden. Geschäftsführer ist Stefan Rosinski, Generalmusikdirektor ist Josep Caballé-Domenech.

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