> > > Studie: Verbesserte Schulleistungen aufgrund Musizierens?
Donnerstag, 19. Juli 2018

Forscher der Uni Erlangen-Nürnberg sehen Zusammenhang zwischen Musik und Schulleistungen

Studie: Verbesserte Schulleistungen aufgrund Musizierens?

Frankfurt, . Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben im Rahmen einer Studie Schüler zu ihren schulischen Leistungen befragt.

Dabei habe sich gezeigt, dass das Spielen eines Musikinstruments die Leistungen in Deutsch und Mathematik gemeinhin verbessere. Die musizierenden Schüler hätten höhere sprachliche Fähigkeiten und ein besseres muttersprachliches Selbstkonzept. Ebenso sei laut der Studie die Leistungsbereitschaft höher als bei denjenigen Schülern, die sich in ihrer Freizeit nicht mit einem Instrument beschäftigten.

Im Rahmen des Forschungsprojektes "Musikalisches Selbstkonzept" wurden rund 4.500 Kinder befragt. Darunter waren Schüler von musischen, sowie naturwissenschaftlichen Gymnasien. Ebenfalls wurden Mitglieder der Regensburger Domspatzen, des Windsbacher Knabenchores und des Dresdener Kreuzchores miteinbezogen.

Vorgestellt wurde das Projekt nun vom Branchenverband der Musikintrumentenwirtschaft, der Society of Music Merchants (SOMM). Die Interessenvereinigung ist der größte deutsche Industrieverband der Hersteller und Händler von Musikinstrumenten und Musikausrüstung. Derzeit hat die Organisation 53 Mitglieder, die zusammen rund zwei Drittel des Umsatzes der gesamten Branche ausmachen. SOMM wurde im Februar 2005 aus dem bestehenden Verband der Vertriebe und Musikinstrumente in Deutschland (VVMD) heraus gegründet und ist Mitglied im Deutschen Musikrat. Erklärtes Ziel des Verbandes ist es, das aktive Musizieren als festen Bestandteil des alltäglichen Handelns in der Gesellschaft zu etablieren.

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Schumann-Haus in Leipzig wird umgebaut
Museum soll Clara Schumann mehr einbeziehen (18.07.2018) Weiter...

Badisches Staatstheater legt Spielzeitbilanz 2017/18 vor
Ballett und Konzert mit guten Zahlen, Rückgang im Opernbereich (18.07.2018) Weiter...

Staatsoperette Dresden mit hohem Einnahmeverlust in Spielzeit 2017/2018
Wasserschaden sorgt für Ausfall von 45 Veranstaltungen (18.07.2018) Weiter...

Opernregisseur Petr Weigl gestorben
Tschechischer Regisseur wurde 79 Jahre alt (17.07.2018) Weiter...

Zum 29. Todestag: Herbert von Karajan als Wachsfigur
Staatsoperndirektor Dominique Meyer stellte den Dirigenten der Öffentlichkeit vor (17.07.2018) Weiter...

Berliner Staatsoper mit positiver Spielzeitbilanz 2017/18
196.000 Besucher im wiedereröffneten Haus (16.07.2018) Weiter...

Grand Prize und 1. Preis für Trio Marvin in Melbourne
Klaviertrio gewinnt Konzertreise und 52.500 Australische Dollar (16.07.2018) Weiter...

Konzerthaus München: Architektenvertrag unter Dach und Fach
Realisierung des Bauprojekts rückt näher (15.07.2018) Weiter...

Ratte sorgt für Ende einer Balletaufführung
Stromausfall beendet Stück frühzeitig (13.07.2018) Weiter...

Mozart führt Opernstatistik 2016/17 des Bühnenvereins an
Carmen sowie Hänsel und Gretel mit den meisten Aufführungen an deutschen Bühnen (13.07.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

Class aktuell (2/2018) herunterladen (3463 KByte) NOTE 1 - Mitteilungen (7/2018) herunterladen (3001 KByte)

Anzeige

Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

Christian Euler im Portrait "Melancholie ist die höchste Form des Cantabile"
Bratschist Christian Euler im Gespräch mit klassik.com über seine Lehrer, seine neueste SACD und seine künstlerische Partnerschaft zum Pianisten Paul Rivinius.

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich