> > > Berliner Philharmoniker bleiben Baden-Baden verbunden
Samstag, 25. Mai 2019

Andreas Mölich-Zebhauser, Andrea Zietschmann, © Michael Gregonowits

Andreas Mölich-Zebhauser, Andrea Zietschmann, © Michael Gregonowits

Intendanten unterschreiben Vertrag bis 2022

Berliner Philharmoniker bleiben Baden-Baden verbunden

Baden-Baden, . Die Berliner Philharmoniker und der Vorstand des Festspielhauses Baden-Baden haben ihre Zusammenarbeit im Rahmen der Osterfestspiele bis 2022 verlängert und eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

"Die Berliner Philharmoniker freuen sich sehr, die Osterfestspiele in Baden-Baden für fünf weitere Jahre fortzusetzen", so Andrea Zietzschmann, Intendantin der Philharmoniker. "Wir haben hier nicht nur eine Heimat für unsere jährliche Opernproduktion gefunden, sondern auch ideale Bedingungen, die Vielseitigkeit des Orchesters in kammermusikalischen, edukativen und sinfonischen Konzerten mit unseren künstlerischen Wunschpartnern zu präsentieren."

Festspielhaus-Intendant Andreas Mölich-Zebhauser meinte dazu: "Der neue Vertrag ist ein großer Vertrauensbeweis und eine große Chance für die Entwicklung Baden-Badens. Ich war mir immer sicher, dass es weitergehen würde. Nun sind die ersten zehn Jahre Osterfestspiele unter Dach und Fach."

Die Berliner Philharmoniker traten im Rahmen der Osterfestspiele in Baden-Baden erstmals im Jahr 2013 auf. Zuvor hatte das Orchester über viele Jahre die Osterfestspiele in Salzburg maßgeblich gestaltet. Im kommenden Festspieljahr 2019 werden der künftige Chefdirigent Kirill Petrenko und Riccardo Muti in Baden-Baden die Konzerte der Berliner Philharmoniker leiten. Robert Wilson inszeniert Verdis Oper "Otello“ neu, die musikalische Leitung hat Daniele Gatti. Kirill Petrenko, ab Herbst 2019 neuer Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, wird ab Frühjahr 2020 auch die Opernproduktionen der Osterfestspiele leiten.

Das Festspielhaus Baden-Baden ist mit 2.500 Plätzen Deutschlands größtes Opern- und Konzerthaus. Das Haus wurde 1998 eröffnet, der Betrieb des Hauses wird von der im Jahr 2000 gegründeten "Kulturstiftung Festspielhaus Baden-Baden" getragen. Nach finanziellen Schwierigkeiten in der Anfangsphase kommt der Spielbetrieb des Festspielhauses seit 2002 ohne öffentliche Gelder aus. Lediglich die Miete in Höhe von 1.8 Millionen Euro wird von der Stadt Baden-Baden übernommen.

Die Berliner Philharmoniker wurden am 1. Mai 1882 als "Frühere Bilsesche Kapelle" gegründet und 1887 in "Berliner Philharmonisches Orchester" umbenannt. Hans von Bülow übernahm als erster Dirigent die Leitung. Es folgten große Namen wie Arthur Nikisch, der ab 1895 für 27 Jahre Dirigent des Orchesters war, 1922 Wilhelm Furtwängler, 1945 Sergiu Celibidache, 1954 Herbert von Karajan, 1989 Claudio Abbado und 2001 Sir Simon Rattle. Seit 2002 ist das Orchester als Stiftung öffentlichen Rechts unter Trägerschaft des Landes Berlin organisiert. Derzeit besitzt es 128 Planstellen. Sitz des Orchesters ist die von Hans Scharoun konzipierte neue Berliner Philharmonie am Kemperplatz in Berlin-Tiergarten.

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