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Sonntag, 23. September 2018

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Außenansicht Opernhaus, © Achim Bunz, Bayerische Schlösserverwaltung

Außenansicht Opernhaus, © Achim Bunz, Bayerische Schlösserverwaltung

Weltkulturerbe-Stätte öffnet nach Sanierung seine Pforten

Markgräfliches Opernhaus Bayreuth vor Wiedereröffnung

Bayreuth, . Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth öffnet nach einer umfassenden Sanierung mit einem Staatsempfang seine Pforten, ab dem 17. April wird das Opernhaus wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Die Sanierungsarbeiten haben den Freistaat Bayern fast 30 Millionen Euro gekostet. Das Opernhaus soll künftig neben dem Museum während des Sommers auch wieder als Opernhaus genutzt werden.

Das historische Opernhaus, eines der bedeutendsten Beispiele barocker Theaterkultur, wird mit einer Aufführung der Oper "Artaserse" von Johann Adoph Hasse wiedereröffnet. Mit diesem Werk, das auf einem Libretto von Pietro Metastasio basiert, wurde das Markgräfliche Opernhaus 1748 durch  Markgräfin Wilhelmine feierlich eingeweiht.

Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth wurde zwischen 1744 und 1748 im Auftrag der Markgrafen Wilhelmine und Friedrich erbaut und zählt zu den wenigen im Original erhaltenen Theater- und Opernbauten dieser Zeit. Das ganz aus Holz gefertigte Logentheater wurde von Joseph Saint-Pierre entworfen, das im Stil des italienischen Spätbarocks gestaltete Innere des Hauses stammt von Giuseppe Galli da Bibiena. Im Jahr 2012 wurde das Haus als Unesco-Weltkulturerbe ausgezeichnet. Die Sanierung wurde 2014 durch einen erheblichen Wasserschaden zeitlich zurückgeworfen, darüber hinaus erhöhten sich dadurch die Renovierungskosten um mehrere Millionen Euro.

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