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Mittwoch, 12. Dezember 2018

Alex Vaughan, © Alex Vaughan

Alex Vaughan, © Alex Vaughan

Auszeichnung ist mit 5.000 Euro in Form einer Auftragskomposition dotiert

Thüringer Kompositionspreis für Alex Vaughan

Weimar, . Der australische Komponist Alex Vaughan hat den Thüringer Kompositionspreis erhalten. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ist mit dem Auftrag einer rund 10- bis 15-minütigen Orchesterkomposition verbunden. "In den von Vaughan eingereichten, für seine Arbeit exemplarischen Werken beeindruckte vor allen Dingen die interessanten Klangfarben, die Transparenz und Wahrnehmbarkeit sowie die Sinnlichkeit der Kompositionen", so die Jury in ihrer Begründung.

Alex Vaughan, geboren 1987 in Sydney, begann seine musikalische Ausbildung auf der Posaune. Er erhielt an der Music Life - School of Performing Arts Unterricht in Jazz und Musiktheorie. An der University of New South Wales studierte er Komposition und Jazz-Posaune und führte seine Studien an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar weiter. Seine Studien ergänzte er im Rahmen des Erasmus-Austauschprogramms in Graz. Der mit dem Sonderhäuser-Kompositionsstipendium sowie dem DAAD-Preis der Weimarer Musikhochschule Ausgezeichnete erhielt darüber hinaus das Baldreit-Stipendium der Stadt Baden-Baden. Neben Eigenkompositionen entstanden Rekonstruktionen, etwa von Johann Adam Hillers Oper "Das Orakel".

Der Landesmusikrat Thüringen und die Thüringer Staatskanzlei schreiben den Thüringer Kompositionspreis seit 2012 aus. Er wird jährlich an Thüringer Komponisten vergeben. Bisherige Preisträger waren u.a. Ilias Rachaniotis und Mario Wiegand. Der Preis besteht aus einem Kompositionsauftrag, der mit 5.000 Euro dotiert ist.

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