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Samstag, 19. Januar 2019

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Tchalik Quartett (1. Preis), © Universität Mozarteum

Tchalik Quartett (1. Preis), © Universität Mozarteum

Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert

Mozartwettbewerb kürt Gewinner in der Sparte Streichquartett

Salzburg, . Der Mozartwettbewerb, der in diesem Jahr zum 13. Mal an der Universität Mozarteum Salzburg ausgetragen wird, hat in der Sparte Streichquartett die Gewinner gekürt. Den mit 20.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt das französische Quatuor Tchalik, die in Deutschland beheimatete Formation Eliot Quartett hat den mit 12.000 Euro dotierten zweiten Preis gewonnen. Auf dem dritten Platz, der mit einem Preisgeld in Höhe von 8.000 Euro verbunden ist, landete das ebenfalls französische Quatuor Akos. Den Sonderpreis der Stiftung Mozarteum Salzburg für die beste Interpretation eines Mozart-Streichquartetts, der in einer Komplettreihe der "Neuen Mozart Gesamtausgabe" besteht, ging ebenfalls an das erstplatzierte Quatuor Tchalik, das darüber hinaus Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen der Universität Mozarteum Salzburg sowie der Sommerakademie Mozarteum erhält. Die Preisträger nahmen die Auszeichnung aus den Händen der Vizerektorin Sarah Wedl-Wilson sowie des Künstlerischen Leiters des Mozartwettbewerbes, Benjamin Schmid, entgegen.

Die Streichquartett-Formation Quatuor Tchalik besteht aus den Geschwistern Gabriel Tchalik, Louise Tchalik, Sarah Tchalik und Marc Tchalik. Sie spielen bereits seit Kindertagen zusammen, das Streichquartett wurde als professionelles Ensembles im Jahr 2013 gegründet. Seitdem gewannen sie bereits mehrere Auszeichnungen und waren bei Festivals sowie dem französischen Rundfunkprogramm "France Musique" zu Gast.

Das Eliot Quartett, gegründet 2014, ist in Deutschland beheimatet. Die Musiker, die sämtlich an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main ausgebildet wurden, kommen aus Deutschland, Russland und Österreich. Es hat mehrere Auszeichnungen erhalten, etwa beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb Berlin sowie von der Irene Steels-Wilsing Stiftung Berlin.

Der Internationale Mozartwettbewerb wird seit 1975 alle drei bis vier Jahre vom Salzburger Mozarteum in verschiedenen Sparten veranstaltet. In diesem Jahr wurde er zum 13. Mal ausgetragen und umfasst die Bereiche Streichquartett und Gesang. Die Jury der Streichquartett-Sparte unter Vorsitz von Clemens Hagen bestand aus Mark Steinberg, Cibrán Sierra Vázquez, Jonathan Brown, Isabel Charisius, Sally Pendlebury und Enrico Bronzi.

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