> > > Tonhalle Zürich mit knapp 110.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17
Montag, 19. November 2018

1 / 4 >

Tonhalle Maag, Konzertsaal, © Hannes Henz

Tonhalle Maag, Konzertsaal, © Hannes Henz

Auslastung der Konzerte ging auf 67,1 Prozent zurück

Tonhalle Zürich mit knapp 110.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17

Zürich, . Die Tonhalle-Gesellschaft Zürich hat ihren Geschäftsbericht für die Spielzeit 2016/17 vorgelegt. Bei 145 Konzerten mit 95 verschiedenen Programmen konnten eigenen Angaben zufolge 108.472 Zuschauer gezählt werden. Neben der im Vergleich zur Spielzeit davor geringeren Anzahl an Besuchern ist auch die Auslastung von 70,4 Prozent (Spielzeit 2015/16) auf 67,1 Prozent zurückgegangen; parallel dazu ist auch eine Minderung der Einnahmen aus dem Ticketverkauf zu verzeichnen. Begründet wird der Rückgang, dem eine Steigerung bei den Abonnentenzahlen entgegensteht, unter anderem mit dem Ausfall der Festspiele Zürich sowie prominenten Absagen, etwa durch den Pianisten Lang Lang. Die Gesellschaft schloss mit einem Verlust von knapp 450.000 Schweizer Franken ab, was jedoch unter der Budgetvorgabe liegt. Das Minus ist vor allem dem hohen Anteil an Eigenleistungen der Tonhalle-Gesellschaft an der Tonhalle Maag, dem Interimsspielort der Tonhalle-Veranstaltungen sowie des Tonhalle-Orchesters Zürich, geschuldet.

Die Zürcher Tonhalle wurde 1893-1895 von Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer erbaut. Der große und der kleine Saal der Tonhalle wurden 1937-1939 in das neue Kongresshaus integriert. Da das Kongresshaus zur Schweizerischen Landesausstellung 1939 fertig sein sollte, wurde es aus Zeitmangel als Mantelbau um die beiden Tonhallen-Säle herum ausgeführt. Diese Entscheidung war seinerzeit hoch umstritten. Die Tonhalle gilt bis heute als ein Saal mit glänzender Akustik.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Tonhalle-Orchester Zürich

Dieser Beitrag hat Ihnen gefallen? Empfehlen Sie ihn weiter!

Ihre Meinung? Kommentieren Sie diesen Artikel.

Jetzt einloggen, um zu kommentieren.
Sind Sie bei klassik.com noch nicht als Nutzer angemeldet, können Sie sich hier registrieren.


Weitere aktuelle Nachrichten:

Landesmusikpreis Sachsen-Anhalt für Geiger Zsolt-Tihamer Visontay
Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert (15.11.2018) Weiter...

Telemann-Preis 2019 für Musikwissenschaftler Klaus Hofmann
Auszeichnung ehrt Einsatz für Telemann-Forschung (14.11.2018) Weiter...

Brahms-Institut erwirbt Post von Johannes Brahms
Schreiben wurde in amerikanischem Antiquariat entdeckt (14.11.2018) Weiter...

Händel-Preis für Musikwissenschaftlerin Silke Leopold
Festspiele Halle geben Preisträger und Programm für 2019 bekannt (14.11.2018) Weiter...

Nordrhein-Westfalen erhält ein Opernstudio
Vier Opernhäuser fördern künftig den Sänger-Nachwuchs (13.11.2018) Weiter...

Paula Borggrefe und Leonard Toschev gewinnen Rust-Preis
Junge Geiger spielten um Leihinstrumente (13.11.2018) Weiter...

Musikpreis der Stadt Duisburg für Cellist Nicolas Altstaedt
Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert (13.11.2018) Weiter...

Anton Yashkin gewinnt Franz Liszt-Klavierwettbewerb
Erster Preis ist mit 12.000 Euro dotiert (12.11.2018) Weiter...

Théo Fouchenneret und Dmitry Shishkin gewinnen Concours de Genève 2018
Erster Preis ist mit 20.000 Schweizer Franken dotiert (12.11.2018) Weiter...

Elbphilharmonie Hamburg: Ärgernis Saaltouristen
Publikum verlässt Jazz-Konzert (11.11.2018) Weiter...

Magazine zum Downloaden

NOTE 1 - Mitteilungen (11/12 2018) herunterladen (4200 KByte)

Anzeige

Jetzt im klassik.com Radio

Franz Lehár: Kaiserin Josephine - Ich heiße Sie alle ganz herzlich willkommen!

CD kaufen


Empfehlungen der Redaktion

Die Empfehlungen der klassik.com Redaktion...

Diese Einspielungen sollten in keiner Plattensammlung fehlen

weiter...


Portrait

 Folkwang Kammerorchester Essen im Portrait Mit Vollgas ins Haus des Teufels
Das Folkwang Kammerorchester Essen ? jung, energiegeladen, hochmusikalisch

weiter...
Alle Interviews...


Sponsored Links

Anzeige

Hinweis:

Mit Namen oder Initialen gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers, nicht aber unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Bewertung der klassik.com-Autoren:

Überragend
Sehr gut
Gut
Durchschnittlich
Unterdurchschnittlich