> > > Tonhalle Zürich mit knapp 110.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17
Dienstag, 19. Februar 2019

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Tonhalle Maag, Konzertsaal, © Hannes Henz

Tonhalle Maag, Konzertsaal, © Hannes Henz

Auslastung der Konzerte ging auf 67,1 Prozent zurück

Tonhalle Zürich mit knapp 110.000 Besuchern in der Spielzeit 2016/17

Zürich, . Die Tonhalle-Gesellschaft Zürich hat ihren Geschäftsbericht für die Spielzeit 2016/17 vorgelegt. Bei 145 Konzerten mit 95 verschiedenen Programmen konnten eigenen Angaben zufolge 108.472 Zuschauer gezählt werden. Neben der im Vergleich zur Spielzeit davor geringeren Anzahl an Besuchern ist auch die Auslastung von 70,4 Prozent (Spielzeit 2015/16) auf 67,1 Prozent zurückgegangen; parallel dazu ist auch eine Minderung der Einnahmen aus dem Ticketverkauf zu verzeichnen. Begründet wird der Rückgang, dem eine Steigerung bei den Abonnentenzahlen entgegensteht, unter anderem mit dem Ausfall der Festspiele Zürich sowie prominenten Absagen, etwa durch den Pianisten Lang Lang. Die Gesellschaft schloss mit einem Verlust von knapp 450.000 Schweizer Franken ab, was jedoch unter der Budgetvorgabe liegt. Das Minus ist vor allem dem hohen Anteil an Eigenleistungen der Tonhalle-Gesellschaft an der Tonhalle Maag, dem Interimsspielort der Tonhalle-Veranstaltungen sowie des Tonhalle-Orchesters Zürich, geschuldet.

Die Zürcher Tonhalle wurde 1893-1895 von Ferdinand Fellner und Hermann Gottlieb Helmer erbaut. Der große und der kleine Saal der Tonhalle wurden 1937-1939 in das neue Kongresshaus integriert. Da das Kongresshaus zur Schweizerischen Landesausstellung 1939 fertig sein sollte, wurde es aus Zeitmangel als Mantelbau um die beiden Tonhallen-Säle herum ausgeführt. Diese Entscheidung war seinerzeit hoch umstritten. Die Tonhalle gilt bis heute als ein Saal mit glänzender Akustik.

Weiterführende Informationen bei klassik.com:

Portrait Tonhalle-Orchester Zürich

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