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Samstag, 20. Januar 2018

In New York gefeierte Balletttänzerin wurde 76 Jahre alt

Primaballerina Karin von Aroldingen gestorben

New York, . Die Primaballerina Karin von Aroldingen ist tot. Sie starb 76-jährig Ende vergangener Woche in Manhattan. Die Tänzerin war zunächst im Frankfurter Ballett-Ensemble, ehe sie in die Compagnie des Choreographen George Balanchine nach New York wechselte. Karin von Aroldingen feierte als Solistin des New York City Ballett mit teils experimentell angelegten Rollen, die Balanchine ihr auf den Leib schrieb, große Erfolge. Nach Balanchines Tod brachte die Tänzerin als berufene Fürsprecherin die Choreographien des russischen Ballettdirektors an internationale Ballettbühnen. Auch nach Beendigung ihrer aktiven Tänzerkarriere im Jahr 1984 war sie dem New Yorker Ballett noch eng verbunden.

Karin Anny Hannelore Reinbold von Aroldingen wurde 1941 in Greiz (Thüringen) geboren. Ihre Tanzausbildung begann sie im Alter von elf Jahren. Nach Abschluss ihres Tanzexamens wurde sie zunächst vom Frankfurt Ballett engagiert. Durch Vermittlung von Lotte Lenya kam ein Kontakt zu George Balanchine zustande, der sie einige Monate später zum New York City Ballet holte, wo sie 1962 als Compagnie-Mitglied anfing. 1967 wurde sie Solistin, 1972 Primaballerina. Bis 1984 realisierte sie zahlreiche Uraufführungen von Choreographien Georges Balanchines, danach war sie unter anderem als Tanzlehrerin an der School of American Ballet sowie als Scout dem New York City Ballet verbunden.

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