> > > Hymne für Mecklenburg-Vorpommern: 150 Vorschläge eingereicht
Samstag, 19. Januar 2019

Hymne soll anders als bisher für beide Landesteile identitätsstiftend wirken

Hymne für Mecklenburg-Vorpommern: 150 Vorschläge eingereicht

Schwerin, . Einem Aufruf des Heimatverbands Schwerin folgend sind bis Ende 2017 150 Vorschläge für eine Hymne Mecklenburg-Vorpommerns eingegangen. Aus den Einsendungen wählt eine Jury aus Fachberatern der Bereiche Musik und Text sowie Personen des öffentlichen Lebens in Mecklenburg-Vorpommern fünf Vorschläge aus. Die ausgewählten Hymnen werden öffentlich aufgeführt, im Anschluss wird eine Siegerhymne gekürt. Der Sieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Die Siegerhymne soll der Landesregierung zur Bestätigung vorgelegt werden.

Der Heimatverband in Schwerin hatte zur Schaffung einer neuen Hymne aufgerufen, da bei offiziellen Anlässen getrennt die Landeslieder für Pommern und Mecklenburg bzw. eines von beiden erklingt. Die neue Hymne soll nun für beide Landesteile identitätssiftend wirken und das Heimatgefühl stärken. Demgemäß soll der Text beide Landesteile einbeziehen.

Das Pommernlied, das mit der Textzeile "Wenn in stiller Stunde Träume mich umwehn" beginnt, geht auf den Theologen und Dichter Adolf Pompe zurück. Die Regionalhymne Vorpommern entstand im Jahr 1851. "Wo die grünen Wiesen leuchten weit und breit" fängt die als Mecklenburglied bekannte Volksweise an, die zum Teil auch auf plattdeutsche gesungen wird.

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