> > > Irish National Opera nimmt Betrieb auf
Freitag, 18. Januar 2019

Vorstellungen sollen an unterschiedlichen Spielorten zu sehen sein

Irish National Opera nimmt Betrieb auf

Dublin, . Am gestrigen Abend hat die Irish National Opera (INO) mit einem Galakonzert in der National Concert Hall in Dublin ihren Start gefeiert. Auf dem Programm standen Opernarien verschiedener Komponisten. Die neu gegründete INO plant in diesem Jahr die Aufführung von insgesamt sieben Opern. Darunter befinden sich neben Repertoirestücken wie Wolfgang Amadeus Mozarts "Hochzeit des Figaro" oder Giuseppe Verdis "Aida" auch Werke der Moderne sowie zeitgenössischer Komponisten. So wird bei der ersten Opernvorstellung in Zusammenarbeit mit der Northern Ireland Opera die Kammeroper "Powder Her Face" des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès gezeigt.

Die INO soll zunächst mit wechselnden Orchestern, später dann für einzelne Projekte mit einem eigenem Klangkörper Opernaufführungen an verschiedenen Orten (u.a. Dublin, Galway, Tralee, Wexford, Kilkenny, Sligo) realisieren, vor allem in Irland, darüber hinaus sind Gastvorstellungen im Londoner Barbican geplant. Ermöglicht wurde die Einrichtung der Irish National Opera durch eine deutliche Erhöhung der für Oper vorgesehenen Subventionen durch das Irish Arts Council in Höhe von 2,8 Millionen Euro.

Die Irish National Opera dient nicht nur dem Zweck, Oper an verschiedenen Orten zugänglich zu machen, sondern ist auch als Plattform für irische Künstler gedacht. Beim Eröffnungskonzert traten begleitet vom RTE National Symphony Orchestra unter der Leitung von Fergus Sheil unter anderen irische Sängerinnen und Sänger wie Orla Boylan, Claudia Boyle, Sharon Carty, Jennifer Davis, Anna Devin, Imelda Drumm, Máire Flavin, Ben McAteer, John Molloy und Miriam Murphy auf.

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